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Abbott und Costello treffen Dr. Jekyll und Mr. Hyde

Info

OT: 
Abbott and Costello meet Dr. Jekyll and Mr. Hyde
AT:
Dr. Jekyll and Mrs. Hyde
Abbott und Costello gegen Dr. Jekyll und Mr. Hyde

Jahr: USA 1953
R:
Charles Lamont
B:
Lee Loeb, John Grant, Sidney Fields
K:
George Robinson
M:
Joseph Gershenson (Zusammenstellung)
D:
Bud Abbott, Lou Costello, Craig Stevens, Helen Westcott

Quelle: DVD (Koch). Dank fürs Rezi-Exemplar!

 

Inhalt

Ende des 19. Jahrhunderts wird London nicht nur von den für ihr Wahlrecht kämpfenden Suffragetten heimgesucht, sondern auch geplagt durch eine Mordserie. Nach einer Massenschlägerei mit den rabiaten Frauenrechtlerinnen feuert ein genervter Londoner Inspector (Reginald Denny) seine depperten US-Praktikanten, Slim (Bud Abbott) und Tubby (Lou Costello), und zwar hochkant. Um sich wieder reinzuwaschen, beschließen die Unglücksraben, sich auf eigene Faust an der Jagd nach dem unheimlichen Serienmörder zu beteiligen.
Hinter den Morden steckt niemand anderes als der Wissenschaftler Dr. Henry Jekyll (Boris Karloff), der eigentlich das Böse im Menschen kontrollieren und ausschalten will, sich aber nicht scheut, sein Alter Ego Mr. Hyde (Eddie Parker) als Auftragskiller in eigener Sache loszuschicken. Nun soll Hyde den Journalisten Adams (Craig Stevens) ausschalten, der dem Mündel Jekylls, der Suffragetten-Aktivistin Vicky (Helen Westcott), schöne Augen macht. Denn auf Helen hat’s der Doc ebenfalls abgesehen. Also Serum injiziert, und los geht’s, doch Pech für Hyde: Er begegnet Slim und Tubby, denen er erstaunlicherweise nur knapp entwischen kann.
Jekyll engagiert die beiden Vollpfosten nun als eine Art Leibwächter, um sie als potenziell unliebsame Zeugen bequem durch seinen monströsen Butler Batley (John Dierkes) beseitigen zu lassen. Zwar kommen Slim und Tubby dem Doc schnell drauf, doch leider glaubt ihnen niemand.

Die Kritik des Gunslingers:

Nach den zwei gelungenen Vorgängern sackt die Abbott-und-Costello-Monsterreihe mit vorliegendem Streifen in ein Qualitätsloch. Zwar waren hinter den Kulissen weitgehend dieselben Leute tätig, doch offensichtlich zwei der für die ersten beiden Streifen verantwortlichen Drehbuchautoren von der Fahne gegangen. Ob’s daran lag?
In jedem Fall braucht die Geschichte ewig, bis sie das Gaspedal zumindest mal antippt. Fast das gesamte erste Drittel plätschert weitgehend ernsthaft dahin, um Setting und Liebesgeschichte zu etablieren. Lediglich die Massenschlägerei im Hyde-Park, bei der Abbott und Costello zum ersten Mal überhaupt auftauchen, bringt etwas Abwechslung durch ein paar nette Costello-Scherze. Was mir ebenfalls negativ auffiel, waren die billigen Studiokulissen, die auch bei Außenszenen, etwa auf den Dächern Londons zum Einsatz kamen. Dafür haben die Innenaufnahmen in des Professors Haus und Labor immerhin die geschätzte Universal-Horror-Qualität.
Während Abbott und Costello diesmal nicht richtig in die Puschen kommen, haben sie gute Mitstreiter, neben Boris Karloff, der im Gegensatz zu anderen Jekyll/Hyde-Darstellern wie Frederic March oder Spencer Tracy nur den Jekyll spielt, noch John Dierkes als herkulischen Butler oder Reginald Denny, der einen schön genervten Staatsdiener abgibt. Dazu entschädigen ein paar gelungene Szenen für das insgesamt etwas zähe Komödienschnitzel. So verwandelt sich Costello in eine riesige Maus, nachdem er unbedacht eine rumstehende Flüssigkeit in des Doktors Labor ausgetrunken hat. Und im temporeichen Finale springen am Ende gleich fünf verschiedene Hydes umeinander.

Rating: $$$

Splatter:

0/10

 

 

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