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Abbott und Costello treffen den Unsichtbaren

Info

OT: 
Abbott and Costello meet the Invisible Man
AT:
Meet the Invisible Man
Auf Sherlock Holmes’ Spuren

Jahr: USA 1951
R:
Charles Lamont
B:
Robert Lees, Frederic I. Rinaldo, John Grant
K:
George Robinson
M:
Joseph Gershenson, u.a. Miklos Rozsa
D:
Bud Abbott, Lou Costello, Nancy Guild, Arthur Franz

Quelle: DVD (Koch). Dank fürs Rezi-Exemplar!

 

Inhalt

Nur mit Hilfe eines kräftigen Bakschischs bestehen Bud (Bud Abbott) und Lou (Lou Costello) die Ausbildung zum Privatdetektiv. Umso erstaunlicher, dass sie gleich nach Abschluss der Akademie einen Job in einer renommierten Detektei bekommen. Hier ergattern sie auch schnell einen eigenen Fall: Der Boxer Tommy Nelson (Arthur Franz) wird wegen Mordes an seinem in krumme Dinge verstrickten Manager gesucht, war’s aber natürlich nicht.
Nelson wendet sich in seiner Not an die beiden graupigen Schnüffler, um seine Unschuld zu beweisen. Um erstmal von der Bildfläche zu verschwinden, spritzt sich Tommy ein nicht ausgereiftes Unsichtbarkeitsserum, das er beim Onkel (Gavin Muir) seiner Freundin Helen (Nancy Guild) findet. Zusammen mit dem nun unsichtbaren Boxer nehmen Bud und Lou die Ermittlungen in Tommies ehemaligem Boxclub auf. Der ist fest in der Hand des bitterbösen Gangsters Morgan (Sheldon Leonard), der seine Kohle mit verschobenen Kämpfen macht und auch Tommies Manager eingedampft hat, als Tommy entgegen der Absprache einen Kampf gewann.
Der dicke Lou beginnt mit Unterstützung des Unsichtbaren im Club das Boxtraining, und schon bald ist für das scheinbare Talent ein Titelkampf mit dem Club-Champion Rocky Hanlon („John Day“ aka John Daheim) in trockenen Tüchern. Jetzt gilt es, Morgan zu überführen, dafür zu sorgen, dass Lou seinen Kampf überlebt und vor allem den guten Tommy wieder sichtbar zu machen, bevor er größenwahnsinnig wird.

Zitate:

Boxreporter: „Sagen Sie: Was war das für ein Schlag?“- Lou: „Ich würde sagen, ein halber Nelson, vielleicht ein ganzer Nelson.“ (Lou hat – mit Hilfe des unsichtbaren Tommies - gerade den Titelanwärter fast nebenbei umgehauen)

Die Kritik des Gunslingers:

Nach Frankenstein, Wolfsmensch und Dracula ließen die Universal-Studios Abbott und Costello auf eine weitere ihrer Kreationen los: den Unsichtbaren, den in der Originalverfilmung von 1933 Claude Rains verkörperte. Rains hängt übrigens als Foto im Büro von Helens Onkel, dem er seinerzeit das fehlerhafte Serum für die Unsichtbarkeit vermacht hatte.
Bud Abbott und Lou Costello ziehen hier einen gelungenen, dichten Gag-Reigen auf, wodurch mir vorliegender Streifen besser mundete als der allgemein höher beleumundete „…meet Frankenstein“. Die Spezialeffekte um den Unsichtbaren sind klasse und liefern Zündstoff für allerhand Jokus. Das legendäre „Susie und Strolch“-Spaghetti-Zitat im Restaurant etwa führen hier Costello und der Unsichtbare vor, und auch Box-Training und anschließender Kampf, in dem Tommy Lou unbemerkt zur Seite steht, sind schön umgesetzt.
Alles in allem agieren die beiden Komiker deutlich körperbetonter als im oben erwähnten ersten der insgesamt vier "Abbott und Costello meet ..."-Filme, was der Spritzigkeit sehr zugute kommt. Sehr fein ist in diesem Zusammenhang etwa der trickreiche Versuch Lous, dem Partner seinen Anteil am Vorschuss abzuluchsen.
Regisseur Charles Lamont arbeitete als altes Komödienschlachtross in den 30ern häufig mit Buster Keaton zusammen und inszenierte 1943 seinen ersten Streifen mit Abbott und Costello. Wie der Vorgänger, ist auch das Treffen mit dem Unsichtbaren optisch überzeugend geraten: Budgeteinsparungen erreichte man beispielsweise über Zeitgewinne beim Dreh, etwa bei Erstellen der Maske, und weniger durch sichtbar billige Ausstattung.

Rating: $$$$

Splatter:

0/10

 

 

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