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Alien aus der Tiefe, Das

Info

OT: 
Alien degli Abissi

Jahr: I 1989
R:
Antonio Margheriti („Anthony M. Dawson“)
B:
Tito Carpi
K:
Fausto Zuccoli
M:
Andrea Ridolfi
D:
Marina Giulia Cavalli („Julia McKay“), Daniel Bosch, Luciano Pigozzi („Alan Collins“), Charles Napier

Quelle: DVD (Laser Paradise)

 

Inhalt

Die Umweltschützerin Jane („Julia McKay“) und ihr Kameramann Lee (Robert Marius) landen auf einer hermetisch abgeschotteten Privatinsel, die sich im Besitz des amerikanischen Chemo-Multis E-Chem befindet. Der Konzern betreibt hier eine geheime Fabrik, in der Atommüll dekontaminiert und zur Energiegewinnung eingesetzt wird.
Dem ist natürlich nicht so, denn die Jauche wird einfach im inseleigenen Vulkan verklappt, der darob seine Aktivität merklich hochgeschraubt hat. Mit einer Rutsche Bier gelangen die Umweltschützer in die streng bewachte Fabrik, werden aber direttamente hochgenommen. Während Lee durch das paramilitärische Sicherheitspersonal festgesetzt wird, gelingt Jane mit Hilfe des Schlangenfarmers Bob (Daniel Bosch) die Flucht.
Die gewaltige Power von Atommüll in glutheißer Lava hat aber auch weiteren ungebetenen Besuch angelockt: Eine außerirdische bionische Kreatur hat sich eingefunden, der allerdings der Sinn nicht nur nach Energie steht, sondern die ab und an auch Frischfleisch auf dem Tisch haben möchte. Während der Sicherheitschef der Fabrik, Colonel Kovacks (Charles Napier), gegen das scherenbewehrte Monster schwerstes Geschütz auffährt, gehen Bob und Jane zusammen mit dem wissenschaftlichen Fabrikleiter, Dr. Geoffrey (Luciano Pigozzi), einen anderen Weg. Im Lauf des Showdowns kommen Bulldozer und Geoffreys Spezial-Giftgas zum Einsatz.

Zitate:

„Das sind richtige Greenpeace-Freaks. Da riecht man das Chlorophyll 20 Meilen gegen den Wind.“

Kovacks: „Wovon reden wir eigentlich?“ - Geoffrey: „Von etwas Einzigartigem: biochemischem Leben, lebenden Zellen und Muskeln aus unbekannten Basismetallen. Rufen Sie Houston, Kovacks, wir stecken in ernsthaften Schwierigkeiten.“ (Nun ja, Wissenschaft all`Italiana, oder so)

"Machen Sie sich mal keine Sorge. Wir befinden uns im Kriegszustand und davon verstehe ich verdammt viel.“ (Kovacks)

Jane: „Verdammt noch mal, haben Sie denn gar kein Gewissen? Haben unsere Kinder nicht das Recht, in einer sauberen Umwelt zu leben?“ - Geoffrey: „Ich fürchte, das ist im Moment ein untergeordnetes Problem. Wir sollten lieber sehen, dass wir hier weg kommen.“

Die Kritik des Gunslingers:

Dem Talent von Antonio Margheriti ist es zu verdanken, dass selbst in der tiefsten Gülle immer noch ein Qualitätskörnchen zu finden ist. So ist auch hier der Ausflug auf die Philippinen nicht ganz für die Katz gewesen: Die Geschichte ist zwar dämlich und die Darsteller exklusive der Veteranen Charles Napier und Luciano Pigozzi einfach nur lausig. Als Umweltschützerin macht Marina Cavalli beispielsweise eine denkbar schlechte Figur: Erst in der letzten Viertelstunde kann sie ihre himmelschreiende Naivität dadurch etwas kompensieren, dass sie das Finale des Showdowns pudelnass in Unterwäsche bestreitet. Daniel Bosch als Schlangengifthändler grinst wahlweise anzüglich vor sich hin oder pliert durch seine Brille, als könne er kaum bis Drei zählen.
Auf der anderen Seite hat der Film Rhythmus und legt bis zum Schluss einiges an Actionbriketts drauf. Das Monster ist zudem gut in Szene gesetzt, auch wenn es erst in der zweiten Filmhälfte ins Geschehen eingreift. Muss man halt mögen – ich tu's.

Rating: $$+ (Trash: $$$+)

Splatter:

2/10

 

 

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