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Asylum - Irrgarten des Schreckens

Info

OT: 
Asylum
AT:
House on the Strand (D, Video)

Jahr: GB 1972
R: Roy Ward Baker
B: Robert Bloch
K: Denys Coop
M: Douglas Gamley
D: Robert Powell, Geoffrey Baylden, Patrick Magee, Herbert Lom

Quelle: DVD (e-m-s) Danke fürs Rezi-Exemplar!

 

Inhalt

In der Irrenanstalt Dunsmoor ist eine Stelle vakant, auf die sich der junge Doktor Martin (Robert Powell) bewirbt. Doch bevor er den begehrten Job antreten kann, muss er einen seltsamen Test bestehen: Der Leiter der Anstalt, Doktor Starr, ist inzwischen selbst in den Patiententrakt umgezogen. Martin soll nun unter den vier derzeitigen Patienten den verrrrrückt gewordenen Institutsleiter oder eben die Leiterin identifzieren.
Da ist zum ersten "Bonnie" (Barbara Parkins), die wegen Mordes an ihrem Lover (Richard Todd) einsitzt und sich von in Packpapier eingewickelten Leichenteilen verfolgt sieht. Dann haben wir "Bruno" (Barry Morse), einen ehemaligen Schneider, der seinen letzten, mit schwarzer Magie befassten Auftraggeber (Peter Cushing) ins Jenseits befördert hat. Dritte Kandidatin ist "Barbara" (Charlotte Rampling), die ihre unsichtbare Freundin Lucie (Britt Ekland) für die ihr zugeschriebenen Morde verantwortlich macht. Schließlich "Doktor Byron" (Herbert Lom), der Spielzeugroboter mit menschlichen Gesichtern bastelt und versucht, ihnen gottgleich Leben einzuhauchen. Am Ende trifft Martin leider eine falsche Entscheidung.

Zitate:

Dr. Martin: "Ein Unfall?" - Dr. Rutherford (Patrick Magee): "Man könnte es so nennen. Ich bezeichne es als Unachtsamkeit: Drehen Sie nie einem Patienten den Rücken zu." (Dr. Rutherford ist vorübergehend an den Rollstuhl gefesselt)

"Diese armen Teufel da oben können nicht geheilt, sondern nur eingesperrt werden. Zu unserem und ihrem eigenen Schutz." (Doc Rutherford hat keine Illusionen)

Die Kritik des Gunslingers:

Klassischer Episodenhorror aus dem Hause Amicus, der kleinen Konkurrenz des übermächtigen Hammer-Studios. Während die Rahmenhandlung und die "Schneider"-Episode atmosphärisch sehr gelungen sind, krankt der Rest hier an einer für meinen Geschmack zu sterilen TV-Ästhetik.
Aus mir nicht ersichtlichen Grund baut das Buch einen überflüssigen Schlenker ein, indem es suggeriert, dass auch Dr. Martin wahnsinnig sein könnte. Dadurch kommt es am Ende leider zu einigen Ungereimtheiten, da die Auflösung diesen ausgelegten Faden - und damit ist nicht zuviel verraten - nicht weiterverfolgt. So verharren einige Ereignisse im luftleeren Raum. Für uns Trash-Adepten gibt's einige spezielle Schmankerl, wie die im Keller wütenden Leichenteile, denen die panische Bonnie mit dem Beil beikommen will oder der durch die Anstalt rollende, beseelte Spielzeugroboter.
Gehobener Gruseldurchschnitt, bei dem man sich nicht fürchten muss, aber amüsieren kann.

Rating: $$$+ (Trash: $$$)

Splatter:

1/10

 

 

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