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Bubba Ho-Tep

Info

OT: 
Bubba Ho-Tep

Jahr: USA 2002
R, B:
Don Coscarelli
K:
Ardan Janeiro
M:
Brian Tyler
D:
Bruce Campbell, Ossie Davis, Ella Joyce, Bob Ivy

Quelle: TV (arte)

 

Inhalt

In einem Pflegeheim in Osttexas dämmert Elvis (Bruce Campbell), formerly known as King of Rock’n’Roll, in der Gestalt seines Imitators Sebastian Haff, mit dem er seinerzeit die Identität getauscht hatte, der jeweils nächsten Mahlzeit entgegen. Nebenher beschäftigt er sich mit dem Phänomen des Alterns, schwelgt in Erinnerungen und einer Eiterblase am seit zehn Jahren funktionslosen Dödel. In nämlichem Pflegeheim residiert auch der ebenfalls „untote“ John F. Kennedy (Ossie Davis), inzwischen allerdings aus Tarnungsgründen Afroamerikaner. Dieses Heim nun wird von einigen seltsamen Phänomenen heimgesucht: Ein riesiger Skarabäus verbreitet Angst, Schrecken und Tod, bis ihn Elvis mittels Bettpfanne, Gabel und Stromleitung ins Nirvana schickt. Der Käfer war Begleiter einer altägyptischen Mumie in Cowboy-Ornat (Bob Ivy), die sich der kraftlosen Seelchen der Insassen als Energiequelle bedient, welche sie kurzerhand durchs Arschloch der bemitleidenswerten Opfer absaugt - man muss es leider so drastisch formulieren ;-). Zudem beschmiert der Seelensauger, als den ihn Elvis und Jack mithilfe einer Art Reader’s Digest-Lexikon über Dämonen identifizieren, die Wände der Gästetoilette mit obszönen, altägyptischen Klosprüchen. Ex-Rock’n’Roller und –Präsident sind die einzigen, die das Unheil stoppen können. Sie ziehen gegen „Bubba Ho-Tep“, wie sie die Mumie wegen ihres Asi-Outfits etwas despektierlich nennen, ins letzte Gefecht. It’s time for Rock’n’Roll!
„Bubba“ ist im übrigen ein Slang-Ausdruck für Angehörige des „White Trash“, während „Ho-Tep“ unter anderem ein minder wichtiger Pharao der 14. Dynastie war-

Zitate:

Elvis haut ein paar Klopper raus:

„Ich hab geträumt. In meinem Traum habe ich meinen Schwanz untersucht, um festzustellen, dass sich die Beule auf meiner Eichel wieder mit Eiter gefüllt hatte. Wenn’s so wär, würde ich die Beule nach meiner Ex-Frau Priscilla nennen und mir so lange einen runterholen, bis sie platzt. Träume lassen so denken. Die Wahrheit ist: Ich hatte seit zehn Jahren keinen Ständer mehr.“

„Verdammte Scheiße nochmal. Wie konnte ich mich vom King of Rock’n’Roll in sowas hier verwandeln? 'N alter Kerl in einem Pflegeheim in Ost-Texas mit 'ner Wucherung auf seinem Schwengel.“

„Eine Sache leuchtet mir nicht ein: Wie landet eine uralte ägyptische Mumie in einem Pflegeheim in Ost-Texas, und warum bekritzelt sie eine Scheißhauswand?“

„Komm und hol’s dir, du untoter Sack voll Scheiße!“

„Eat the dog dick of Anubis, you ass wipe!“ (Bubba kann's auch, das Fluchen)

Die Kurzkritik des Gunslingers:

Klasse Stoff, der weit mehr als trashige Unterhaltung – diese aber auch – bietet. Etwas versteckt unter dem Sprüchefeuerwerk, das vor allem Bruce Campbell und gerne aus dem Off abbrennt, beschäftigt sich der Film durchaus ernsthaft mit dem Problem des Altwerdens und der Sinnsuche im Leben.
Nebenher entfaltet sich ein überzeugend gemachtes und gruseliges Horror-Potpourri mit schön inszenierten Spezialeffekten. Die Schauspieler liefern tolle Arbeit, der Film ist gut fotografiert, und der Score bietet in weiten Teilen instrumentalen, gitarre- und orgeldominierten Southern-Rock. Yeah!

Rating: $$$$$ (Trash: $$$$$)

Splatter:

3/10

 

 

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