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Hund von Baskerville, Der

Info

OT: 
The Hound of the Baskervilles

Jahr: GB 1959
R:
Terence Fisher
B:
Peter Bryan (nach Arthur Conan Doyle)
K:
Jack Asher
M:
James Bernard
D:
Peter Cushing, Christopher Lee, André Mesritz (“André Morell”), Marla Landi

Quelle: TV (MDR)

 

Inhalt

Sir Hugo Baskerville (David Oxley) ist Anfang des 18. Jahrhunderts ein Wüstling vor dem Herrn. So frönt er zusammen mit seinen gleichgesinnten Freunden ausgiebig Vergnügungen wie Sauforgien, Vergewaltigungen oder auch schon mal einem Mord, wenn gerade keiner hinschaut. Eines Nachts nun kommt der sympathische Adelige in den nahen Ruinen einer im Dartmoor gelegenen Abtei ums Leben: offensichtlich geschrotet durch ein mysteriöses Raubtier. Der Fluch von Baskerville ist somit geboren, in dem einem „Höllenhund“ die Rolle der Exekutive zugefallen ist.
Knapp 200 Jahre später bringt der mysteriöse Tod von Sir Charles Baskerville seinen Arzt und Freund Doc Mortimer (Francis de Wolff) dazu, in London bei Sherlock Holmes (Peter Cushing) vorzusprechen. Holmes soll den letzten Baskerville-Spross, Charles’ Neffen Sir Henry (Christopher Lee), frisch angereist aus Südafrika, vor dem Fluch schützen. Sir Henry, der ebenso wenig an Flüche glaubt wie Holmes, willigt dennoch ein, dass ihn Holmes’ Assi Doktor Watson („André Morell“) nach Baskerville Hall begleitet. Während Watson vor Ort vorsichtige Ermittlungen anstellt, hat Holmes unbemerkt von Freund und Feind einen Beobachtungsposten im Dartmoor bezogen, um dem Fluch von Baskerville auf den Grund zu gehen. Und es gibt etliche Kandidatinnen und Kandidaten, die es sich lohnt, in diesem Zusammenhang näher unter die Lupe zu nehmen.

Zitate:

„Ich werd’ den Anblick nie vergessen: Ich habe noch nie ein Gesicht gesehen, was so vor Grauen verzerrt war wie seins.“ (Diener Barrymore (John Le Mesurier) fand den Corpus seines Brotherrn Sir Charles)

Die Kritik des Gunslingers:

Auch bei „Der Hund von Baskerville“ handelte es sich wie bei etlichen Hammer-Streifen um ein Remake aus Hollywoods alter (Universal-)Schule. Trotz seines eher klassischen Krimistoffes – die Original-Geschichte schrieb Holmes-Schöpfer Arthur Conan Doyle – hat Hammer dem Film den typischen „Hammer-Look“ verpasst und einen kräftigen Schuss Horror beigemischt. So glänzt auch der „Hund von Baskerville“ mit knalligen Farben und sorgfältig gemachter „gothischer“ Ausstattung.
Alles ist von Hausregisseur Terence Fisher straff, sensationsgeil und vor allem atmosphärisch inszeniert. Die Hammer-Stars Cushing/Lee kraxeln durch wabernde Nebel und blubbernde Moorlöcher, die sich nicht erst beim zweiten Hinsehen als Studio-Kulisse outen. Sehr schön. Neben dem starken Cushing, als versnobter Holmes, spielt André Morell, ebenfalls häufig zu Gast in Hammer-Streifen, überzeugend den diesmal gar nicht schwerfälligen Holmes-Sidekick.
Auch hinter den Kulissen drehte das Hammer-Stammpersonal in bewährter Qualität die Räder, ob’s nun der Komponist James Bernard ist oder Jack Ashers Kamera. Einzig der Hund mit der Maske, nun ja, *hust*, Schwamm drüber.

Rating: $$$$+

Splatter:

2/10

 

 

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