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Insect

Info

OT: 
Blue Monkey
AT:
Insect!
Invasion of the Bodysuckers

Jahr: KAN/USA 1987
R:
James Fruet
B:
George Goldsmith
K:
Brenton Spencer
M:
Patrick Coleman, Paul Novotny
D:
Steve Railsback, Gwynyth Walsh, Don Lake, Stuart Stone

Quelle: VHS (USA Video)

 

Inhalt

Nah liegen Glück und Unglück zusammen für Fred Adams (Sandy Webster): Zuerst belohnt ihn seine Nachbarin Marwella (Helen Hughes) mit einer Zusage zum gemeinsamen Dinner, nachdem Fred ihr Gewächshaus repariert hat. Dann allerdings sticht er sich an einer von Marwellas neuen Pflanzen und landet prompt im Krankenhaus. Sein Zustand des Gutsten verschlechtert sich rapide bis zum Exitus, doch vorher kriecht noch eine fette Larve aus seinem Schlund, die sich bald darauf in ein Insekt verwandelt. Leider erweist sich Freds geheimnisvolle Erkrankung nicht nur auch noch als höchst infektiös sondern als nicht beherrschbar, so dass die Zahl der Kranken steigt.
Unterdessen ist mit der Bewachung des unter einer Glasglocke gefangenen Insekts Pflegerin Alice (Cynthia Belleveau) betraut, die sich allerdings mit ihrem Kumpel Ted (Dan Latt) lieber einen Joint zu Gemüte führt, anstatt ihrer Pflicht nachzukommen. So gelingt es ein paar jugendlichen Patienten dem Insekt eine Ration Nukleinsäure zukommen zu lassen, was zu *hust* erstaunlichem und rapidem Wachstum führt. Dies haben nun Alice und Ted auszubaden, die nach dem Kiffen noch eine Runde Knattern einschieben wollen, doch stattdessen als Lebendfutter in der im Heizungskeller angelegten Insektenspeisekammer landen.
Während das Krankenhaus auf Weisung des Gesundheitsministeriums inzwischen vom Militär abgeriegelt ist, das sämtliche Fluchtversuche von Patienten mit Blei vereitelt, begeben sich drinnen ein paar Aufrechte in den labyrinthartigen Katakomben des Hospitals auf die Jagd nach dem Insekt. Und selbstredend ist Eile geboten: Erstens ist der sechsbeinige Freund bis unter die Halskrause beladen mit Eiern, und zweitens hat das Militär die Ordre, den gesamten Laden dem Erdboden gleich zu machen, um die Infektion zu ersticken.

Zitate:

Dr. Glass (Susan Anspach): „Seine Knochen lösen sich auf und gelangen in den Blutkreislauf!“ (Wissenschaft im Horrorfilm)

Bishop (Steve Railsback): „Ist es nicht besser, wenn wir aufhören mit dem Reden und anfangen, sofort nach dem Ding zu suchen?“ (Jetzt wird wieder in die Hände gespuckt…)

Die Kritik des Gunslingers:

Kleiner, aber weitgehend gelungener Horrorstreifen, der in einer Reihe mit Monsterfilmen wie „Alien“ oder auch „Das Relikt“ steht, ohne über deren Budget zu verfügen. Nicht umsonst erinnert die Animation des Rieseninsekts in weiten Teilen an die einschlägigen Genre-Urväter der 50er-Jahre, was ich persönlich als sehr charmant empfinde ;-).
Der Film macht das Beste aus seinen begrenzten Mitteln. So verzichtet er weitgehend auf Spezialeffekte, die ohne entsprechende finanzielle Unterfütterung voraussichtlich eh’ in die Beinkleider gegangen wären. Das Monster selbst taucht sehr spät und damit budgetschonend vor der Kamera auf; komplett zu sehen ist es auch im weiteren Verlauf kaum. Der willkommene Nebeneffekt: Die Spannung bleibt erhalten, denn nichts ist enttäuschender, als wenn die vorher sattsam beschriene Kreatur ein eher armseliges Gebilde aus Draht und Gummi ist. Die Spannung baut der Streifen, der zudem ein paar kleinere unspektakuläre Splattereien und Schleimorgien vorhält, gut auf, auch wenn alles natürlich sehr absehbar verläuft.
Darstellerisch ist’s ebenfalls nicht übel geraten, und selbst die ja zu oft als oberschlau-nervend rüberkommenden Kinder machen eine gute Figur. Spitzenklasse sind Marwella und ihre blinde Freundin Dede (Joy Coghill), die sich auf der Isolierstation mit einer Flasche Whisky im Handlungsverlauf langsam die Rübe zuziehen und dabei gleich ein Mittel gegen die Bakterieninfektion entdecken. Ebenfalls gelungen ist die Figur des verschrobene Insektenkundlers (Don Lake), während das schrullige Ehepaar (Robin Duke, Joe Flaherty) , das zur Entbindung ins Krankenhaus kommt, dann doch des Guten zuviel ist.
Ach ja: Kann mir einer den skurrilen Originaltitel erläutern?

Rating: $$$+ (Trash: $$$$)

Splatter:

3/10

 

 

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