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Julias unheimliche Wiederkehr

Info

OT: 
Full Circle

AT:
Full Circle – The Haunting of Julia
The Haunting of Julia
Rückkehr aus dem Jenseits

Jahr:
GB/KAN 1977
R:
Richard Loncraine
B:
Dave Humphries, Harry Bromley Davenport (nach Peter Straub)
K:
Peter Hannan
M:
Colin Towns
D:
Mia Farrow, Tom Conti, Keir Dullea, Anna Wing

Quelle: DVD (Best)

 

Inhalt:

Am Frühstückstisch ereilt die kleine Cathy Lofting (Susan Hibbert) ihr Schicksal, als sie sich an einem Apfelstück verschluckt und erstickt. Die geschockte Mutter Julia (Mia Farrow) fährt daraufhin in die Klapse ein, um psychisch wieder beizukommen. Nach zwei Monaten dann ist es soweit: Julia, zwar noch labil, wird dennoch entlassen, trennt sich von ihrem lieblosen Gatten Magnus (Keir Dullea) und kauft ein Haus im noblen Londoner Vorort Kensington.
Hier versucht sie mit Hilfe ihre Kumpels Mark (Tom Conti), Lampenverkäufer und Hippie-Lebenskünstler, einen Neuanfang. Doch nicht nur ihr zukünftiger Ex-Gatte macht ihr mit seinen Nachstellungen das Leben schwer. Auch die Aura der neuen Butze verheißt nix Gutes. Denn in den 30er-Jahren kam hier ein kleines Mädchen unter ähnlichen Umständen wie Cathy ums Leben. Doch im Gegensatz zu Cathy war Olivia (Samantha Gatts) ein bitterböses Dingelchen und wie sich später herausstellt, Rädelsführerin bei einem scheußlichen Verbrechen gewesen. Und dass das Böse nie stirbt, lernen Julia und weitere Leidtragende schon zu bald am eigenen Leibe.

Zitate:

Julia: „Wer ist da?“ (Ist das nicht DER Klassiker des Horrorkinos?)

Julia: „Was haben Sie gesehen?“ – Medium (Anna Wing): „Sie müssen … Verlassen Sie dieses Haus! Sofort!“ (Na, mit der mach' ich nochmal 'ne Séance)

Mrs. Rudge (Cathleen Nesbitt): „Das Böse ist nicht wie gewöhnliche Leute. Das Böse stirbt nie.“

Die Kritik des Gunslingers:

Wie andere „typische“ 70er-Jahre Horrorstücke legt auch vorliegendes zuerst ein eher betuliches Tempo an den Tag, nimmt sich Zeit für atmosphärische Schilderungen und die Personenzeichnung. Doch während Filme wie „Der Exorzist“, „Rosemaries Baby“ oder „Wenn die Gondeln Trauer tragen“ irgendwann das Tempo anziehen, bleibt Julia leider auf dem Bremspedal stehen.
Es gelingt dem Streifen rasch, Interesse zu wecken: der Tod Cathys, das Ausbrechen Julias, der Bezug der neuen Butze, erste seltsame Phänomene … alles gut. Doch dann versäumen es Regie und Buch ein paar Scheite mehr auf den Kessel zu legen, so dass - von einigen gelungenen Momenten abgesehen - irgendwann Spannung oder gar Grusel komplett Fehlanzeige sind. Gut, es gibt ein paar blutige „Unfälle“, doch stehen diese seltsam neben dem Plot und spielen für die weitergehende Handlung noch nicht einmal eine Rolle. Auch das vorhandene Übersinnliche steht luftleer im Raum; die Beziehung zwischen bösem Geist und Julia bleibt nebulös.
Mia Farrow wiederholt ein wenig ihre Performance aus „Rosemaries Baby“: eine ätherische, verunsicherte Post-Hippie-Braut, die mit übelwollenden Gespenstern konfrontiert ist und untergeht. Richtig klasse fand ich Cathleen Nesbitt, sozusagen Grande Dame unter den britischen Actricen. Ihr Kurzauftritt als im Heim lebende Mutter Olivias ist wirklich grandios.

Noch ein Wort an Best, ja eh' nicht gerade gerühmt für ambitionierte Veröffentlichungen: Mensch Leute, muss man fett aufs Cover "The HOUNTING of Julia" pinseln? Ja, das tat weh ;-). Gibt's bei euch denn keine Schlussredaktion?

Rating: $$$

Splatter:

2/10

 

 

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