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Info

OT: 
Mucha Sangre

Jahr: SP 2002
R: Pepe de las Heras
B: Ramon Heres
K: Pablo Hernandez
M: Abel Jazz
D: Rodolfo Sancho, Txema Sandoval, Isabel del Toro, Paul Naschy

Quelle:  DVD (I-On New Media)

 

Inhalt

Groß ist das Rauschen im Blätterwald als in einem spanischen Küstenbadeort ein Meteorit ins Meer plumpst und zerschellt. Nachdem ein dort publikumswirksam im Meer badender Minister alle Bedenken zerstreut hat, kehrt man zur Tagesordnung zurück, bis Jahre später eine Serie verschwundener Mädchen in den Blickpunkt rückt. Zur gleichen Zeit brechen die beiden Ganoven „Schlitzer“ (Txema Sandoval), der missliebigen Mitmenschen schon mal gerne die Augen aussticht, und Choro (Rodolfo Sancho) aus einem Hochsicherheitsknast aus. Die Ausbrecher nehmen Iciar (Isabel del Toro), eine großbusige Brünette, als Geisel und schröcheln mit deren Ente los, um vom Dealer Vicuña (Paul Naschy) zehn Millionen Euronen zu kassieren, die dieser Schlitzer noch schuldig ist.
Bei Schlitzers altem Kumpel „Tio“ Juan (Julio Campos) decken sich die beiden mit einem ordentlichen Sortiment Schießwaren ein für den anstehenden Besuch bei Vicuña, der gerne Männer auf’m Schreibtisch knattert und ansonsten einen großen Club leitet. Wie erwartet, geht das Kassieren derbe in die Hose und endet als Schlachtfest. Doch müssen Choro und Schlitzer dabei feststellen, dass Vicuña und seine Angestellten eigentlich fieses Zombiepack sind, dem beizukommen fast unmöglich ist. Diese Alien-Brut vergewaltigt und besamt zudem Männer, um eine Kolonie zu gründen, und verzehrt verwesende Frauen. Choros und Schlitzers Feldversuche am inzwischen ebenfalls zombifizierten Juan mittels unterschiedlicher Stichwaffen und einer Kettensäge bringen dann die einzige verwundbare Stelle der außerirdischen und extreeem regenerierbaren Invasoren ans Licht. Die sind nämlich nur zu knacken, wenn man ihnen das Gemächt wegballert. Nun heißt es also Arsch zusammenkneifen und auf ins letzte Gefecht. Tatkräftige Hilfe gibt dabei Iciar, die sich dem Himmelfahrtskommando anschließt.

Zitate

„Das sind harmlose Fleischwunden. Du musst nicht gleich aufgeben.“ (Choro tröstet seinen durchlöcherten Kumpel Schlitzer)

„Ich möchte das Fleisch absolut perfekt haben: ein bisschen verwest, aber noch saftig.“ (Vicuña setzt die Qualitätsmaßstäbe fürs Festmahl)

Schlitzers Kommentar zu den Zombies: „Das ist ja `ne ganz besondere Spezies von Arschlöchern.“

Die Kritik des Gunslingers:

So, liebe Freunde: Das Gehirn bitte gleich an der Kasse abgeben, das DosBier öffnet selbsttätig; wir wünschen Ihnen einen angenehmen Aufenthalt. Und zwar mit diesem famosen Splatterspaß aus spanischen Landen, der so ziemlich umfassend den einschlägigen Kanon plündert und zitiert: von „Alien“ über „Braindead“ und „Desperado“ bis hin zu „From Dusk `till Dawn“.
Das ist wie so alles im Leben Geschmacksache, und hier wie sonst oft auch gilt, entweder man liebt es oder hasst es. Zwischentöne sind nicht angebracht. Nicht jedermanns Sache beispielsweise ist das Konzert für Motorsäge, klassisches Orchester und herumfliegende Körperteile. Garantiert nicht jeder will wissen, dass auch Scheiße offensichtlich richtig gut schmecken kann. Und etliche können wohl auch der Tatsache nicht viel abgewinnen, dass ein weggeschossenes männliches Geschlechtsteil ein bissiges Eigenleben entwickeln kann.
Es ist müßig, sich über schauspielerische Qualitäten – Paul Naschy als Ikone einmal ausgenommen ;-) - und Qualitäten des Scripts zu unterhalten; doch Actionszenen und SFX sind schön umgesetzt, und auch die Kameraarbeit hat mir gut gefallen. Dazu liefert die spanische Rockband Los Mojinos Escorzios einen teilweise brachialen Soundtrack. Hey, ich mag so was. Manchmal.

Rating: $$$ (Trash: $$$$$)

Splatter:

8/10

 

 

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