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My Name is Bruce

Info

OT: 
My Name is Bruce

Jahr: USA 2007
R: Bruce Campbell
B: Mark Verheiden
K: Kurt Rauf
M: The McCain Brothers
D: Bruce Campbell, Ted Raimi, Taylor Sharpe, Grace Thorsen, Ellen Sandweiss

Quelle: Kino (Fantasy Filmfest, Premierenvorstellung)

 

Inhalt

Vor über 140 Jahren geschah zu Zeiten des Goldrauschs im Weiler Gold Lick ein desaströses Minenunglück, bei dem Hunderte von chinesischen "Gastarbeitern" lebendig begraben wurden. Die Überlebenden beschworen Guan Di, den chinesischen Geist des Krieges und Beschützer der Toten, sich der Verunglückten in der Fremde anzunehmen und ihre himmlische Ruhe zu bewahren...
Gold Lick, 2008: Vier trottelige Doof-Teenies treffen sich zwecks Gruseln, Fummeln und Störung der Totenruhe auf dem Chinesen-Friedhof. Zufällig pfriemelt einer der Minderjährigen das Siegel Guan Dis vom benachbarten Grubeneingang und erweckt damit den asiatischen Dämon. Der macht unsanft aus der Koje gerissen auch gleich ordentlich Gebrauch von seinem Chop-Suey-Säbel. Nur Jeff (Taylor Sharpe) gelingt die Flucht; mit jugendlicher Naivität kann er den Dorfbewohnern verklickern, dass nur ein Mann sie vom Fluch des Guan Di erretten kann: Bruce Campbell (himself), seines Zeichens B-Movie-Action&Horror-Ikone und offensichtlich mit bestem Erfahrungsschatz in der Dämonen- und Untotenbekämpfung ausgestattet.
Bruce hat derzeit ein kleines Karriereloch und recht bescheidene Zukunftsaussichten. Als ihm sein Manager (Ted Raimi) einen mysteriösen Job in Gold Lick anbietet, lehnt er zuerst ab, wird daraufhin von Jeff entführt und glaubt sich, im Minen-Kaff angekommen, nach einer herzlichen Begrüßung für eine Art Real-Life-Rollenspiel engagiert. Der "Profi" steigt natürlich auf sein eigenes Gespinst gleich ein, genießt die Gastfreundlichkeit der Gold Licker und bandelt mit der Wirtin des Gasthofs (Grace Thorsen) an. Alles Bestens für Bruce, bis zu jenem Zeitpunkt, als sie ihn auf den Gottesacker führen...

Die Kritik des Sargnagels:

"My Name is Bruce" ist genau das, was der Titel suggerieren soll: die selbstironische One-Man-Show des Bruce Campbell, weniger ein ernstgemeinter Horror-Streifen. Und Bruce nimmt sich höllisch auf die Schippe. Keines seiner von ihm geprägten Film-Klischees wird ausgelassen, und allesamt bekommen sie natürlich noch ein Sahnehäubchen oben drauf. Handwerklich ist der Streifen eigentlich ziemlich altbacken; macht aber nüscht, weil Campbells sonstige Streifen ähnlichem Niveau entsprechen (natürlich gibt's Ausnahmen wie "Running Time", "Bubba Ho-Tep", "Armee der Finsternis"...). Zumindest Guan Di lässt schön ein paar Köppe rollen, allzu explizit wird er dabei allerdings nicht. Die Handlung ist ebenfalls nur rudimentäres Gerüst für die Jokes, aber die sitzen zum großen Teil auch. Gespickt mit schönen Running Gags und knackigen One-Linern, die regelmäßig mit Schenkelklopfen in die Hose gehen, gibt´s 90 Minuten Kurzweil. Immer schön begleitet von den McCain Brothers, die das Lustspiel musikalisch mit der "Legende von Guan Di" untermalen. Was für ein fieser Ohrwurm! Gibt's hier auf Bruce´s Homepage, etwas auf der Seite versteckt :-).
Das macht den Streifen auch für Zuschauer ansehnlich, die mit Bruce Campbell und dem Genre an sich nicht viel am Hut haben und sich trotzdem mal was "B-Movieges" gönnen möchten. Für Campbell-Devotees ist es aber natürlich ein Fest, ein definitives Must-See. Bin mal gespannt, was aus der deutschen Synchro wird.

Rating: $$$$- (Trash: $$$$)

Splatter:

4/10

 

 

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