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Nachts, wenn die Leichen schreien

Info

OT: 
The Devil's Rain

AT:
Devil’s Rain – Verflucht in alle Ewigkeit
Nachts, wenn die Zombies schreien
Fluch der Dämonen
Die Todessekte

Jahr: USA/Mex 1975
R: Robert Fuest
B: Gabe Essoe, James Ashton, Geralld Hopman
K: Alex Phillips Jr.
M: Al de Lory
D: Ernest Borgnine, William Shatner, Tom Skerrit, Joan Prather

Quelle: VHS (Movie Star)

 

Inhalt

Im Neuengland des 17. Jahrhunderts unterhält Jonathan Corbis (Ernest Borgnine) einen munter florierenden Zirkel von Satansjüngern. Das geht solange gut, bis durch Verrat den Behörden ein Buch in die Hände fällt, in dem die Mitglieder samt ihrer mit Blut gezeichneten Verträge fein säuberlich notiert sind. Das Ende vom Lied: eine große Grillparty mit dem Anlass angemessenen Verwünschungen. Um ihre volle Macht wiederzuerlangen, versuchen Corbis und seine ebenfalls untoten Mitstreiter, im Lauf der Jahrhunderte wieder an das besagte Buch zu kommen, das seit Generationen die Familie Prescott bewahrt. Die Satansjünger haben sich inzwischen in Stonewall niedergelassen, einer verlassenen Goldgräberstadt im Westen. Als die Sekte mitkriegt, wo das Buch zu holen ist, kommen die Dinge ins Rollen: Mit der Entführung und Einschmelzung von Pops (George Sawaya) sowie später Ma Prescotts (Ida Lupino) soll der Forderung ausreichender Nachdruck verliehen werden. Sohn Mark (William Shatner) macht sich auf den Weg nach Stonewall, um Corbis richtig die Meinung zu geigen, gerät aber ebenfalls in die Fänge des Satanisten, die ihn gleich in die Familie integrieren. Ebenso fischen die Kuttenträger Marks Schwester Julie (Joan Prather) ab, die anstatt ihre Angehörigen befreien zu können, gleich mit Satanas vermählt werden soll. Der letzte Bruder, Tom (Tom Skerritt), versucht mit Hilfe des Satansexperten Dr. Richards (Eddie Albert) das schlimmste zu verhindern.

Zitate

Corbis:

„Ob Sie an Gott glauben oder an den Satan, das ist gleich: Beide sind eins. Nur ist der Satan uns näher.“

„Hier gibt es nichts Böses, nur Frieden.“ (Corbis steht auf seine augenlosen Satans-Hippies)

Die Kritik des Gunslingers:

B-Grusel der gehobenen Kategorie mit dazu noch großartigem deutschen Titel. Der Film ist sorgfältig gemacht, und selbst schauspielerische Schwergewichte wie William Shatner können die Atmo nicht zerstören. Dazu kommen eine schöne Kameraarbeit und ein Score, der viel mit Geräuschen – Stöhnen, Wimmern etc. – sowie etwas atonalen Orgeleien arbeitet. Aber mit der Initiationsmesse für Marks Aufnahme in die Satanssekte kippt det Janze in Richtung Trash, als sich nämlich der Hohepriester in den Leibhaftigen persönlich verwandelt, inklusive Ziegengehörn und Zauselbart. Im weiteren Verlauf und mit dem Wissen um Größeres in der Kutte zieht Borgnine dann richtig vom Leder mit Augenrollen und großen Gesten. Das Ende wiederum, als das Zerdeppern des altbabylonischen Gefäßes, in dem die Seelen der Verfluchten gefangengehalten werden, den hochätzenden „Regen des Teufels“ hervorruft, ist klasse: Das erinnert den Gunslinger an Wachsgießen zu Sylvester. Eine Nebenrolle bekleidet auch John Travolta: In seinen toten Augen läuft die Geschichte der Satanssekte ab. Sollte man sich mal geben.

Rating: $$$+ (Trash: $$$$)

Splatter:

3/10

 

 

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