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Rache des Ungeheuers, Die

Info

OT: 
The Revenge of the Creature

Jahr: USA 1955
R:
Jack Arnold
B:
Martin Berkeley
K:
Charles S. Wellbourne
M:
Joseph Gershenson (Compilation)
D:
John Agar, Lori Nelson, John Bromfield, Nestor Paiva, Robert B. Williams

Quelle: DVD (Koch). Dank fürs Rezi-Exemplar!

 

Inhalt

In der berüchtigten Schwarzen Lagune im Amazonasgebiet sucht eine kleine Expedition nach dem „Kiemenmenschen“ (Ricou Browning), einer prähistorischen Mischform aus Fisch und Reptil. Ziel ist es, den „Fischmenschen“ nach Florida zu schaffen, um ihn im Vergnügungspark Ocean Harbour der Öffentlichkeit zu präsentieren.
Mithilfe eines gerüttelt Maßes Dynamit gelingt der Plan, und der Fischmensch kommt erst angekettet im riesigen Aquarium des Parks wieder zu sich. Hier ist er nicht nur tausenden Gaffern ausgesetzt, sondern auch dem Forschungsdrang des Verhaltensforschers Dr. Ferguson (John Agar) sowie der Fischkundlerin Helen Dobson (Lori Nelson). Die "Experimente" beschränken sich allerdings darauf, die Kreatur mit Stromstößen zu traktieren. Nach den Foltersessions geben sich die beiden „Wissenschaftler“ ihrem Geschlechtsleben hin. Dass dem Fischmann nun irgendwann der Kamm mächtig schwillt, ist verständlich: Er kann sich befreien und nimmt die hübsche Helen gleich als Geisel mit. Polizei und Navy machen sich mit dem aufgebrachten Lover der Gutsten auf die Jagd.

Die Kritik des Gunslingers:

Unspannende Fortsetzung des Arnold-Klassikers „Der Schrecken vom Amazonas“, wie dieser im Original als 3-D-Film entstanden. Die schlappe Geschichte ist ein wenig dem Klassiker „King Kong“ entlehnt: Wilde Kreatur wird gefangen, gedemütigt durch Zurschaustellung und fragwürdige wissenschaftliche Experimente, verliebt sich in eine blonde Frau, die gut schreien kann, und wird am Ende ob seines Unbotmäßigseins ohne mit der Wimper zu zucken vernichtet. Doch im Gegensatz zu „King Kong“ wird hier die Geschichte nicht ausreichend entwickelt, so dass sie ziemlich kalt lässt.
Die darstellerischen Leistungen, insbesondere die von Lori Nelson, sind insgesamt fragwürdig: Wie sie am Strand ihre blonde Mähne schüttelt, wirkt eher wie eine Shampoo-Werbung. Es gibt immerhin eine Anzahl ganz schöner Unterwasseraufnahmen und die Optik von Lori Nelson. Zwei Dinge sind darüber hinaus erwähnenswert: Clint Eastwood, der später noch einmal für „Tarantula“ bei Jack Arnold gastierte, hatte sein Filmdebüt als Laborknecht, der seine Ratte vermisst. Drehbuchautor Martin Berkely erlangte traurige Berühmtheit durch die Tatsache, dass er an die 130 Kollegen beim berüchtigten „Komitee für unamerikanische Aktivitäten“ anschwärzte.

Rating: $$+ (Trash: $$$)

Splatter:

0/10

 

 

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