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Schrecken schleicht durch die Nacht, Der

Info

OT: 
Monster on the Campus
AT:
Stranger on the Campus

Jahr: USA 1958
R:
Jack Arnold
B:
David Duncan
K:
Russell Metty
M:
u.a. Heinz Roemheld, Henry Mancini etc. (Joseph Gershenson Compilation)
D:
Arthur Franz, Joanna Moore, Judson Pratt, Troy Donahue

Quelle: DVD (Koch)

 

Inhalt

Wenn Professor Donald Blake (Arthur Franz) nicht gerade evolutionäre Gipsmasken des Menschen bastelt, forscht er zu dem Thema auch am Tier. Zu diesem Behufe lässt er sich aus Afrika einen eingefrorenen Quastenflosser kommen, ein Fisch, der seit Jahrmillionen von der Evolution unbeleckt existiert. Das Lecken übernimmt Samson, Schäferhund eines von Blakes Studenten (Troy Donahue), der das blutige Tauwasser des frisch eingetroffenen, aber doch nicht mehr ganz so taufrischen Fisches aufschlabbert, bevor der im Laboratorium landet.
Samson retardiert fast schlagartig zu einer Art Höhlenwolf, eine aggressive Kreatur mit mordsmäßigen Säbelzähnen. Kurze Zeit später schneidet sich Blake an einem der Fischzähne, als er das gute Stück in den Kühlraum schaffen will. Bald zu einem Affenmenschen mit Hang zum Destruktiven mutiert, geht er seiner Mitarbeiterin Molly (Helen Westcott) final an die Wäsche, bevor er zusammenbricht. Ein paar Stunden später sind sowohl Samson als auch Blake von den Symptomen geheilt, können sich aber an nichts mehr erinnern - zumindest Blake nicht.
Die Bullen tappen ob des Mordfalls im Dunkeln, doch der Fisch treibt weiter sein Unwesen: Diesmal trifft’s eine Libelle, die ihr Mal auf den Fischschuppen sitzend einnimmt und sich zu einem ihrer gigantischen Vorfahren auswächst. Blake rammt ihr einen Brieföffner in den gepanzert Leib, doch leider tropft ein wenig Libellenblut genau in sein Pfeifchen. Nach Verköstigen des nun etwas streng schmeckenden Tabaks wird er wieder zum Urmenschen, der einen weiteren Mord begeht. Als er im Anschluss mit zerfetzten Klamotten im Park erwacht, ahnt er schlimmes und nimmt sich eine Auszeit in den Bergen. Hier unternimmt er einen Selbstversuch mit konzentriertem Fischblut, um ganz sicherzugehen.

Zitate:

Blake und seine Weisheiten

„Wenn ein Mensch sich nicht von allem frei macht, was ihn mit seinen affenähnlichen Vorfahren verbindet, ist er zum Untergang verdammt.“

„Der Hund ist nicht krank: Er ist böse!“

„Ist nicht so schlimm.“

Die Kritik des Gunslingers:

Mit diesem Film beendete Jack Arnold eine Reihe SF-Horror-Filme, mit denen er in den 50er-Jahren zu einer Art König des Low-Budget-Monsterfilms aufstieg. Diese Filme thematisieren besonders gerne Wissenschaft und was dabei so alles schief gehen kann. Am Ende müssen dann in der Regel Militär, Nationalgarde, Polizei oder Wildhüter die heile Welt mit Waffengewalt wieder herstellen und die gerufenen Geister zurück in die Flasche zwingen. Mit ihren bescheidenen Special Effects, ihren Dialogen atmen sie den Geruch von Bahnhofskinos und erreichten erst viel später so etwas wie einen Klassikerstatus.
Auch „Der Schrecken …“ macht da keine Ausnahme: Realisiert mit unbekannten Darstellern, erzählt er eine nette kurze Geschichte, die sich über ihre knapp 80 Minuten Laufzeit keinen nennenswerten Hänger leistet und bis zum Ende die Spannung hochdreht. Der knallige B-Movie-Score, der Musiken verschiedener Komponisten aus dem Studiopool kombiniert, tut mit seinen grellen Orchestersounds
sein übriges. Nostalgischer Trash-Spaß.

Rating: $$$+ (Trash: $$$$)

Splatter:

0/10

 

 

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