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Space Invaders

Info

OT: 
Killer Klowns from Outer Space

Jahr: USA 1988
R: Stephen Chiodo
B: Charles Chiodo, Edward Chiodo
K: Alfred Taylor
M: John Massari, The Dickies
D: Grant Cramer, John Allen Nelson, Suzanne Snyder, John Vernon

Quelle: DVD (PG-13, Bootleg)

 

Inhalt

Auf einem der klassischen Bums-Parkplätze vergnügen sich neben zahlreichen anderen Teens’n’Twens auch Debbie (Suzanne Snyder) und Martin (Grant Cramer), als in der Nähe eine Art Meteorit niederkommt *äh* -geht. Da Poppen auch später noch geht, schwingen sich die Beiden in Martins Proto-SUV, um kurz darauf im dunklen Tann ein hell erleuchtetes Zirkuszelt zu erspähen. In Erwartung eines zünftigen Spaßes begibt sich das Pärchen hinein und erkennt: Der Spaß im Innern ist höchst einseitig verteilt und potenziell verdammt tödlich.
Mit Glück entwischen die Zwei einer Rotte Aliens, die wie Clowns aussehen und nur ans Essen denken können. Debbies Ex-Freund Dave (John Allen Nelson), inzwischen Bulle, glaubt die Clowns-Geschichte natürlich erstmal nicht, muss dann aber den Beweisen Tribut zollen. Die Clowns indes haben begonnen, ihre Vorratskammer mit den Einwohnern des kleinen Städtchens zu bestücken. Bald sind Michael und Dave so ziemlich auf sich allein gestellt, denn Debbie haben die außerirdischen Spaßvögel in einen Luftballon eingeschweißt und als Lebendfutter mitgenommen. Zusammen mit den durchgeknallten Terenzi-Brüdern (Michael Siegel, Peter Licassi) und ihrem eigentlich zum Mädchenaufreißen gemieteten Eiswagen geht’s zum Showdown in den örtlichen Vergnügungspark, wo die Clowns ihr Zelt zwischenzeitlich geparkt haben.

Zitate

„Killer Clowns aus dem Weltall?? Ach du grüne Scheiße!“ (Officer Curtis Mooney hält das Ganze wieder mal für einen degenerierten College-Scherz)

„Ich hab’ Korea überlebt … also, was soll der Bullshit?“

Die Kritik des Gunslingers:

Die drei Chiodo-Brüder stammen aus New York und sind eher bekannt für und spezialisiert auf Special Effects: So zeichneten sie beispielsweise verantwortlich für Effekte und Animationen in „Critters“ oder „Team America“, hinterließen ihre Duftmarken aber auch bei den „Simpsons“. Mit den Killer Klowns nun realisierten sie ein eigenes Projekt, das direkt „Kultstatus“ erreichte. „Kult“, liebe Freunde, ist als Etikett ein wenig angeranzt und wird heutzutage eher leichtfertig vergeben, doch mit dieser HiEnergy-Horror-Groteske dürfte jeder froh werden, der in sich ein wenig Anarchisch-Kindliches aus der Vergangenheit gerettet hat.
Trotz eines sagenhaft niedrigen Budgets - man munkelt von zwei Millionen Dollars - ist der Streifen phasenweise optisch richtig toll geraten. So rocken die Einstellungen vom Innern des Zirkuszelts – eine Mischung aus Rummelplatz-Effekten und Hightech – ungemein. Zwischendurch haben wir natürlich die typische 80er-Jahre-Scheiße, wie Frisuren oder Klamotten, die für Spaß in den Backen und eine leere Bierdose sorgen *Lach*.
Hervorragend gelungen sind auch die Sado-Clowns, die die braven Bürger mit Kinderkram und Partygags das Fürchten lehren. Mit tödlichen Popcorn-Gewehren, zersetzenden Torten, würgenden Papiertröten und bissigen Ballonhunden machen die Aliens Jagd auf die Einwohner des Städtchens, um die Erlegten, verpackt in rosa Zuckerwatte, in ihr riesiges Vorratslager zu schaffen. Dabei gibt’s ein paar nette Jokes, wie eine Leiche als Bauchrednerpuppe, wobei die Hand des puppenspielenden Clowns im Gekröse des Ärmsten steckt, oder die Begegnung eines Clowns mit einer pöbeligen Rockertruppe, die dabei schlussendlich einen Kopf verliert ;-).

Schauspielerisch spielt sich das Ganze auf einem - nun ja – gedämpften Level ab: Besonders Suzanne Snyder ist richtig gehend grauenvoll, währen der Rest immerhin einen soliden Job macht. Nicht zu vergessen aber die großartige Performance des Haudegens John Vernon als extreeem übellauniger Cop mit Proleten-Ehre im Leib, der’s den College-Schnöseln zeigt, wo’s nur geht ;-). Den Titel-Song steuerten übrigens die fantastischen Dickies bei, die ihr im gleichen Jahr (?) erschienenes Album nach dem Streifen benannten.

Rating: $$$$ (Trash: $$$$+)

Splatter:

4/10

 

 

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