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Stunde, wenn Dracula kommt, Die

Info

OT: 
La Maschera del Demonio

Jahr: I 1960
R, K:
Mario Bava
B:
Ennio de Concini, Mario Serandrei
M:
Roberto Nicolosi, Les Baxter
D:
Barbara Steele (“Steel”), John Richardson, Andrea Cecchi, Arturo Dominici

Quelle: TV (arte)

 

Inhalt

Asa (Barbara Steele), Tochter des moldawischen Fürsten Vajda, hat zwei Fehler gemacht: Sie hat sich als Hexe erwischen lassen und dann noch mit ihrem Vetter (Arturo Dominici) herumpoussiert, der verdächtig ist, Vampir, gar Dracula selbst zu sein. Beide landen auf dem Scheiterhaufen, doch vorher werden ihnen noch dornenbewehrte Eisenmasken als Bann ins Gesicht geschlagen. Nachdem Asa noch ihren gesamte Familie verflucht hat, löscht ein plötzlich hereinbrechendes Unwetter die Flammen, so dass die Leichen „ungereinigt“ unter die Erde kommen.
Der höchst wirksame Hexenfluch hinterlässt die Familie Vajda als umschattete, depressive Sippschaft, von der 200 Jahre später der aktuelle Fürst (Ivo Garrani) mit Tochter Katia (Barbara Steele) und Sohn Konstantin (Enrico Olivieri) im verfallenden Familienschloss lebt. Genau hier hat die Kutsche von Professor Kruvajan (Andrea Cecchi) und seinem Assi Dr. Andrej Gorobec (John Richardson) auf dem Weg zu einem Kongress eine Reifenpanne. Als die Beiden sich die Beine vertreten, stoßen sie auf die Gruft, in der auch der Sarg Asas steht. Bei einem Gerangel mit einer aggressiven Fledermaus schneidet sich der Professor, dessen Blut nun unbemerkt auf die Leiche der Hexe tropft.
Etwas aufgepäppelt durch diese unfreiwillige Blutspende, beschwört sie ihren ehemaligen Geliebten, der sich morschen Gebeins tatsächlich aus dem Grab erhebt. Asa versklavt später mit einem Kuss den naseweisen Professor, während Dracula sich an Gesinde und Hunden des Grafen gütlich tut. Das gemeinsame Ziel: Katia, genauer ihr Blut, soll Asa wieder zu einem vollwertigen Leben verhelfen. Andrej geht zusammen mit einem Priester (Antonio Pierfederici) gegen das untote Geschmeiß vor, um die geliebte Katia zu retten.

Zitate:

„Sehen Sie, das ist der Beweis: In seinen kalten Adern ist vampirische Lymphe.“ (Priester zu Andrej, nachdem er die Wirksamkeit des Kreuzes am untoten Professor demonstriert hat)

Die Kritik des Gunslingers:

Klassischer, gothischer Horrorfilm, mit dem sich Mario Bava als herausragender Vertreter der italienischen Geisterfraktion etablierte. Die etwas konfuse und brüchige Geschichte ist nicht weiter der Rede wert: So wird beispielsweise nie klar, wer nun gerade wem zu Diensten ist. Mal bezeichnet sich Asa als Dienerin Draculas, dann wiederum ist der es, der sich wie ihr Domestik verhält. Außerdem scheint auch Asa über vampirische Fähigkeiten zu verfügen. Das eher lächerliche Ende, in dem der überraschend schlagkräftige Akademiker Andrej den Vampir in einem wüsten Faustkampf bezwingt: Schwamm drüber.
Herausragend allerdings ist die gruselige Atmosphäre, unterstützt durch die sorgfältigen, unheimlichen Dekors und die stimmungsvolle Fotografie, für die auch der gelernte Kameramann Mario Bava verantwortlich zeichnete, Dazu bietet der Film doch etliche recht drastische Szenen, wie das Anbringen der stachelbewehrten Stahlmasken im Gesicht der Delinquenten, das Geglibber in Asias leeren Augenhöhlen oder das sehr spezielle Pfählen der Vampire. Ebenfalls toll in Szene gesetzt sind die Auferstehungsszenen von Asia und Dracula.

Rating: $$$$

Splatter:

3/10

 

 

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