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Tucker and Dale vs Evil

Info

OT: 
Tucker and Dale vs Evil

Jahr: KAN/USA 2010
R: Eli Craig
B: Eli Craig, Morgan Jurgenson
K: David Geddes
M: Mike Shields
D: Tyler Labine, Alan Tudyk, Katrina Bowden, Jesse Moss, Philip Granger

Quelle: DVD (Universum)

 

Inhalt

Ein wunderschöner Spätsommer in den kanadischen Rockies. Die beiden grundsympathischen, aber etwas naiven Hinterwäldler Dale (Alan Tudyk) und Tucker (Tyler Labine) wollen die Tage in den Wäldern nutzen, um Dales neuerworbene Ferienhütte flott zu machen und beim Angeln relaxt ein paar Dosen-Pilse zu versenken. Zeitgleich finden sich ein paar wohlhabende College-Mädels und -Jungs um den arroganten Chad (Jesse Moss) im beschaulichen Tale ein, und auch sie haben vor, sich's mit Sixpacks, Grastüten und Marshmellows beim Campen hübsch gemütlich machen.
Schon beim ersten Aufeinandertreffen an einer Tankstelle kommt es zu kleinen interkulturellen Missverständnissen zwischen den Urlauber-Grüppchen; während Dale und Tucker vorfreudig weiter ihres Weges zuckeln, beschleicht die Großstädter nach dem ersten Vis à Vis aufgrund der unzähligen Slasher- und Redneck-Mythen die erste Gänsehaut.
Dales Hütte stellt sich zwar als ziemlich verwittert heraus, aber unerschrocken gehen die beiden Hillbillies ans Aufräumen und Renovieren. Nach erledigtem Tagwerk gönnen sich die Beiden noch 'ne Runde Nachtangeln und treffen dabei auf die nacktbadenden Studenten. Als die hübsche Allison (Katarina Bowden) unglücklich ins Wasser stürzt und dabei bewusstlos wird, retten Tucker und Dale sie vor dem Ertrinken. Der Rest der Truppe flüchtet jedoch in Panik, da sie von einem "Angriff der Rednecks" ausgehen.
Chad nimmt an, dass Allison entführt wurde und schwört die Gruppe darauf ein, sie gemeinsam wieder zu befreien. Mit Knüppeln und Pflöcken bewaffnet versuchen sie nun, Allison aus den Fängen der "Triebtäter" zu entreißen. Ob ihrer Dämlichkeit und unglücklicher Zufälle führen ihre Attacken jedoch zu abstrusen Selbstmorden...

Zitate

"Da wo sie hinwollen, gibt es nichts als Leid und Qualen, die sie sich nicht ausmalen können" (Die County Police sagt herzlich willkommen)

"Wenn eine College-Schülerin halbnackt vor dir herumtänzelt, dann rufst du gefällig nicht meinen Namen!" (Workshop für professionelles Spannen)

Dale: "Alles klar, ich weiß was hier läuft. Das ist ein Selbstmord-Kommando! Die kommen hier raus und wollen sich überall im Wald umbringen." - Tucker: "Oh mein Gott, jetzt wird mir aber Einiges klar." - Dale: "Scheiße, wir müssen sofort alle scharfen Gegenstände verstecken!" (Falscher Ansatz, richtige Schlussfolgerung)

Die Kritik des Sargnagels:

Überraschend, was rauskommt, wenn man bei dem ausgelutschten Slasher-Genre nur die Vorzeichen ein bissle umkehrt. Plötzlich laufen alle Klischees ins Leere; und auch wenn man sich denken kann, was im nächsten Moment passiert, wirkt das Gezeigte im neuen Kontrast wieder ganz frisch. Dabei bleibt aber letztendlich alles beim Alten: Jede Menge Teenies beißen auf's splatterhafteste ins Gras.
Debütant Eli Craig bastelte zusammen mit einer Truppe aus der kanadisch-amerikanischen TV-Szene einen kleinen B-Movie-Hit mit mächtig Augenzwinkern. Im Gegensatz zu Parodien wie "Scary Movie", die die Klassiker im Akkord durch den Kakao ziehen, wird hier sorgfältig "mit Liebe" von "Freitag der 13." über "Fargo" bis "Beim Sterben ist jeder der Erste" ein breites Genre-Spektrum zitiert. Das wirkt auch nicht gewollt und aufgesetzt, sondern entwickelt sich schön im Laufe der Handlung, wenn z.B. Dale wie einst Leatherface motorsägenschwingend durch den dunklen Tann hetzt, weil er kurz zuvor aus Versehen in ein Wespenest sägte.
Der Cast ist hervorragend, vor allem Tyler Labine und Alan Tudyk harmonieren bestens. Ihr Zusammenspiel erinnerte mich einige Mal an die britische Kombi Simon Pegg und Nick Frost auf hinterwäldlerisch. Dass nicht allzuviel Kohle im Spiel war, merkt man kaum; der technische Stab holt mit den beschränkten Mitteln das Beste raus.
Bleibt zu hoffen, dass Eli Craig nochmals 'ne Chance auf einen Abendfüller verdient, mit einem Comeback von Dale und Tucker könnt' ich gut leben.

Rating: $$$$+

Splatter:

7/10 - Holzpflöcke, Motor-Häcksler und Elektrosense hinterlassen nachhaltige Spuren an Körpern und in der Umgebung

 

 

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