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10.000 blutige Dollars

Info

OT: 
10 000 Dollari per un Massacro
AT:

Django - 10.000 blutige Dollar

Jahr: I 1967
R:
Romolo Guerrieri
B:
Franco Fogagnolo (“F.H. Seward”), Ernesto Gastaldi (“Ernest Gassman”), Luciano Martino, Sauro Scovolini (“Larry Renter”)
K:
Frederico (“Frederick”) Zanni
M:
Nora Orlandi
D:
Gianni Garko (“Gary Hudson”), Claudio Volonté (“Camaso”), Fidel Gonzales, Fernando Sancho

Quelle: VHS (VPS), TV (Kabel)

Poster, Lobbycards etc. von "10.000 blutige Dollar"

 

Inhalt

Kopfgeldjäger Django (Gianni Garko) ist zwar das Gesetz scheißegal, dafür hat er aber eiserne Prinzipien: Unter einer winkenden Prämie von zehn Riesen bewegt er seinen Arsch nicht einmal vor die Tür. So ist es kein Wunder, dass das Ersuchen des reichen Mendoza (Herman Reynoso), seine durch den Banditen Manuel Vasquez (Claudio Camaso) entführte Tochter Dolores (Adriana Ambesi) zurückzuholen, bei Django auf Granit stößt: Schließlich will der Knauser gerade mal 500 Dollar auf die ohnehin auf Manuel ausgelobte Prämie aufsatteln, die schlappe zwei Riesen beträgt.
Im örtlichen Saloon macht Django Manuels Bekanntschaft und stachelt dessen Ehrgeiz an, sich durch weitere Missetaten einen Namen zu machen, und auch Mendoza verbessert sein Angebot: Als der Gesamtbetrag die von Django geforderte Schallmauer durchbricht, schlägt er ein.
Dieser Auftrag soll der letzte sein, bevor er sich mit seiner Geliebten Marijou (Loredana Nusciak) in Richtung San Francisco absetzt. Weiterer Zaster winkt aus einem Deal mit Manuel: Der überredet Django zum Überfall auf eine Kutsche, die zehn Zentner Gold mit sich führen soll. Einzige Bedingung Djangos: keine Toten.
Doch Manuel ist eben Manuel: Er massakriert trotz gegebenen Versprechens Reisende und Begleiteskorte und macht sich mit dem Kies aus dem Staube. Leider ist unter den Toten auch Marijou, die bereits in Richtung San Francisco eingecheckt hatte, und so gehen Django und sein Kumpel Fidelio (Fidel Gonzales) nun mit Verve daran, den Vertrag mit Mendoza zu erfüllen. Doch die Dinge liegen wieder mal anders, als sie vorher erschienen sind.

Zitate

„Ich kann diese Kopfgeldjäger nicht leiden.“ – „Sie helfen uns dabei aufzuräumen“ – „Das tun Schakale und Hyänen auch. Sie sind mir trotzdem verhasst.“ (Dialog zwischen Sheriff und Deputy als Django mit seiner Strecke in die Stadt einreitet)

Mendoza zu Fidelio: „Ich werde die Prämie um 500 Dollar erhöhen, wenn Django Dolores zurückbringt.“ – Django (hinter dem Vorhang): „Ihre Tochter ist Ihnen nicht viel wert, merke ich.“

Ich empfange eigentlich nicht gern Besuch, wenn ich in Unterhosen bin. Ich finde es unseriös.“ (Django mit Sinn für Stil und Eleganz)

Django: „Mir wäre es peinlich, wenn auf meinen Kopf 3000 Dollar ausgesetzt wären.“ – Manuel: „Wieso? Ist das zu wenig?“ – Django: „Aber ich bitte dich, mein Lieber: Da befindest du dich doch in ganz schlechter Gesellschaft – unter Dilettanten. Etwas mehr Respekt haben kann man vor denen, die um 5000 liegen, aber viel Schwierigkeiten machen die auch nicht. Ich meine … mir nicht.“

„War ein Versehen. Tut mir Leid.“ (Manuel, wenig überzeugend, nachdem er Rosita eine Kugel verplättet hat)

Die Kritik des Gunslingers:

Die Regisseure Romolo Guerrieri, im übrigen ein Mitglied des verzweigten Girolami-Clans und Onkel von Enzo Castellari, und Giovanni Fago teilten sich für ihre Filme offensichtlich weitgehend Sets und Stab.
Wie anschließend im Fago-Western „Django, der Bastard“ sind auch hier Garko und Camaso in den Hauptrollen zu sehen und Fernando Sancho als allerdings deutlich aufgewerteter Sidekick. Der Film erzählt straight seine Geschichte und spart sich größere Überraschungen. Es gibt ein paar nette Nebenfiguren, wie der notorisch wettende „Sieben Dollar“ (Pino Arduccio), der nie einen Wettpartner findet, aber akribisch über alle seine Wetten Buch führt, oder die füllige Rosita (Ermelinda De Felice), die hackenfett zur Guitarrrrrra „tanzt“.
Die schauspielerischen Leistungen sind durch die Bank gut, besonders Garko als etwas dandyhafter Egozentriker mit weißem Schal und losem Mundwerk und Claudio Camaso, der Bruder Gian Maria Volontés, als böser Bube mit dem Kindergemüt und leider zuviel Schminke im Gesicht ;-). Die Atmo ist rau und wird trefflich unterfüttert durch den orchestralen Score von Nora Orlandi, dem Trompeten, Kirchenglocken, Stimmen und vor allem eine Singende Säge die passenden Farbtupfer verleihen.

Rating: $$$$-

Bodycount:

ca. 12 Gringos, 16 Mexikaner, 2 Frauen

Explizite Brutalitäten:

Der alte Vasquez (Sancho) lässt Django unter schmorender Sonne bis zum Hals eingraben, um das Versteck des Kutschen-Goldes aus ihm rauszubrutzeln. Ein angriffslustiger Skorpion soll den Fragen den nötigen Nachdruck verleihen

Liebe:

Marijou liebt Django, doch als der den Manuel-Auftrag übernimmt, ist sie stinkesauer und nimmt die nächste Kutsche. Hättse mal besser bleiben gelassen (s.o.): 3/10

Splatter:

2/10

 

 

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