Access Keys:
Skip to content (Access Key - 0)

Toggle Sidebar

Info

OT: 
Si può fare... Amigo
AT:
Die Brillenschlange und der Büffel (D)
Halleluja... Amigo! (D)
En el Oeste se puede hacer ... Amigo (Sp)
Amigo! ... Mon Colt a deux Mots à te dire (F)

Jahr: I/SP/F 1972
R:
Maurizio Lucidi
B:
Rafael Azcona, Ernesto Gastaldi
K: Aldo Tonti
M: Luis Enrique Bakalov
D: Carlo Pedersoli ("Bud Spencer"), Jack Palance, Renato Cestiè, Dany Saval, Sal Borgese, Roberto Camardiel, Franco Giacobini

Quelle: TV (3Sat)

 

Inhalt

Hiram Coburn (Carlo Pedersoli), genannt "Dickie", zockelt mehr schlecht als recht durch den Westen. Seit er in einer durchzechten Nacht Mary (Dany Saval), der Schwester des berüchtigten Revolverhelden Sonny Bronston (Jack Palance), die Jungfräulichkeit genommen hat, bekommt er das heiratsgeile Geschwisterpaar nicht mehr von den Hacken.
Zu allem Überfluss gabelt er auf der Flucht ein paar freilaufende Gäule auf; schon an der nächsten Weggabelung warten die angeblichen Besitzer und formieren aufgrund von Pferdediebstahls einen spontanen Lynchmob. In letzter Sekunde wird Coburn durch den zufällig des Weges kutschenden ollen Anwalt Anderson nebst Neffen Chip (Renato Cestiè) gerettet. Als Gegenleistung ringt Anderson Coburn das Versprechen ab, den Bengel nach Westland zu bringen, sollte dem schwer Angegrauten unterwegs das Licht ausgehen.
Grade noch rechtzeitig, denn der Sensenmann kommt schneller als gedacht. Coburn hält Wort und bringt den Knirps nach Westland, wo der Kleine als Erbe eine Farm in Besitz nehmen soll. Das Gehöft erweist sich als windschiefe Bretterbutze, drumherum nur Ödland und der Brunnen liefert nur muffigen Modder ans Tageslicht.
Dennoch interessieren sich einige Leute brennend für den maroden Landsitz; u.a. der sinistre Sheriff von Westland (Roberto Camardiel), der auch das Priesteramt in Personalunion bekleidet, sowie ein kübelweise erdefutternder Mensch (Franco Giacobini) aus der Nachbarschaft. Mehr oder weniger freundliche und hochdotierte Angebote der Beiden "schlägt" Coburn im Interesse des Kleinen aus, was vor allem für die Schergen des Sheriffs immer wieder schmerzhaft endet.
Unglücklicherweise taucht auch noch Sonny samt Mischpoke auf und fordert vehement Schwesterchens Ehelichung. Dem "Dicken" platzt nun endgültig der Kragen...

Zitate:

"Kommt mal her. Wir haben viel zu tun, packen wir's an. Vielleicht machen wir heut´ Überstunden." (Und die auch noch unbezahlt... Der Sheriff schwört seine Truppe ein)

"Dann werd ich dich zuerst in den Hafen der Ehe treiben... und dann in die ewigen Jagdgründe." (Sonny hat nen festen Plan)

Die Kritik des Sargnagels:

Recht unspektakuläre, aber wenigstens handwerklich solide Komödie, die Maurizio Lucidi ("Johnny Madoc", "Ein Halleluja für Django") da ablieferte. Nach den Colizzi- und Barboni-Streifen mit Mario Girotti durfte Carlo Pedersoli mal als Solist ran; man merkt schon, dass er als Darsteller im Fokus etwas überfordert war (in späteren Solo-Streifen wirkt er um einiges dominierender). Jack Palance nimmt ihm mit seiner teilweise recht lächerlich ausgelegten Rolle immer noch die Butter vom Brot, da merkt man schon die professionelle Ausbildung und Erfahrung der sympathischen Knautschfresse.
Die Handlung reißt einen nicht grade vom Hocker, und der kleine Klugschiss Chip nervt mit der Zeit wie eine Herde Hämorrhoiden. Dafür zeichnen sich die Spencer-typischen Kloppereien durch exquisites Timing und wieder einmal hervorragende Stuntarbeit aus; das wirkt schon hochwertiger als bei manch anderen Konkurrenzprodukten der komischen Ader. Wenigstens glänzt die Synchro mit passend hanebüchenen Sprüchen, das sorgt für Laune.
Fazit: Pro und Contra gegeneinander gerechnet ergeben einen klassischen Durchschnitter, der nicht weh tut.

Rating: $$$

Bodycount:

1 (und der stirbt an Alterschwäche...)

Explizite Brutalitäten:

Wenn Coburn seine Brille aufsetzt, werden knochenbrechende Fausttänze aufgeführt.

Liebe:

3/10 (Mary will unbedingt, Coburn ziert sich, geheiratet wird trotzdem)