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Django - Kreuze im blutigen Sand

Info

OT: 
Cjamango

Jahr: I 1967
R:
Eduardo Mulargia („Edward G. Muller“)
B:
Vincenzo Musolino („Glenn Vincent Davis“)
K: Vitaliano Natalucci
M: Felice di Stefano
D: Ivan Rassimov (“Sean Todd”), Livio Lorenzon, Piero Lulli, Hélène Chanel

Quelle: TV (Tele 5)

Poster, Lobbycards etc. von "Django - Kreuze im blutigen Sand"

 

Inhalt

Django (Ivan Rassimov), im Original Cjamango, gewinnt beim Pokern zwei Satteltaschen voll Gold, hat aber nicht lange Freude daran: Die Gangs von El Tigre (Piero Lulli) und Don Pablo (Livo Lorenzon) überfallen nach einem Tipp den Saloon, und der schöne Zaster ist perdü.
Django lässt dies nicht auf sich sitzen und macht sich auf, das Gold zurück zu erlangen. Er gelangt in ein kleines Kaff, das seine Bewohner aufgegeben haben und nur noch von Pablo und seinen Mexikanern bevölkert wird. Unweit davon hat El Tigre, der die Beute aus dem Saloonüberfall natürlich nicht mit seinem mexikanischen Komplizen geteilt hat, seine festungsartige Ranch. Ein idealer Standort also.
Django begründet mit dem geprellten Don Pablo eine Zweckallianz und kommt wieder in den Besitz des Goldes. Einmal mehr geht Don Pablo dabei leer aus, der nun richtig sauer wird und seinen Ex-Partner ordentlich in die Mangel nimmt. Hierbei stört ihn leider El Tigre, der Django aus den Fängen der Mexikaner befreit, um ihn selbst einer Intensiv-Befragung zu unterziehen. Das Gold wechselt noch diverse Male seine(n) Besitzer, bis es schlussendlich dorthin zurückkehrt, woher es einst gekommen ist.

Zitate:

„Ich habe Bohnensuppe da: schön dick eingekocht.“ – „Lieber nicht: Ich habe die dünn abgewetzten Hosen an.“ (In einem ernsten Film kommen die Brandt’schen Kalauer einfach nicht gut)

Die Kritik des Gunslingers:

Passabler Wesern von Mulargia, der mit „Django - dein Henker wartet“, ebenfalls mit Rassimov, schon besseres abgeliefert hat.
Die Geschichte um das verlorene Gold ist einfach zu dürftig, um von dieser Seite aus zu fesseln. Pluspunkte sammelt der Film allerdings durch die erfreulich unschmalzige Nebenhandlung um den kleinen Waisenjungen Manuel (Giusva), die zudem für einen fies-dramatischen Höhepunkt gut ist. Der Twist am Ende bringt nocheine gewisse Überraschung ins Spiel, erinnert mich allerdings an den allmonatlichen Griff des Staates in die Lohntüten der abhängig Beschäftigten ;-).
Ebenfalls gelungen sind die Kameraarbeit sowie der Score von di Stefano: Über weite Teile untermalen ausschließlich akustische Gitarren die Szenen, manchmal ergänzt durch Streicher. Dazu gibt’s ein schönes Hauptthema mit Trompeten sowie ab und an ein kleines Orgelkantätchen. Die Versuche Rainer Brandts, den Streifen zu verjuxen, gehen einmal mehr in die Hose, denn der Film ist eigentlich knochenernst und verschließt sich den Brandt’schen Kalauern. Zudem ist die Spaßsynchro sehr uneinheitlich geraten.

 

Rating: $$$

Bodycount:

ca. 35 Gringos, ca. 45 Mexikaner, 1 Frau

Explizite Brutalitäten:

  • Djangos Pokerpartner erschießt vor dem Spiel kurzerhand seinen Kompagnon, der gegen das mögliche Verzocken seines Anteils an dem Gold protestiert
  • Tigres Männer legen einen alten Mann um, der ihnen nicht sagen kann, wo Django steckt und versuchen, Django den Mord in die Stiefel zu schieben
  • Don Pablos Jungs vermöbeln Django, um das Goldversteck zu erfahren
  • Tigres Leute benutzen den mit Dynamit präparierten Manuel, kombiniert mit Tigres Zigarillo, als Druckmittel, um Djangos Zunge zu lösen

 

Liebe:

0/10

Splatter:

0/10

 

 

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