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Gesetz der Bravados

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Info

OT: 
Cavalca e uccidi
AT:

Brandy (SP)
Brandy, el Sheriff de Lasatumba (SP)

Jahr: I/SP 1963
R: José Luis Borau („J. L. Boraw“), Mario Caiano (uncredited)
B: José Mallorqui Figuerola („Joe Baker“)
K: Manuel Marino („Henry Stewart“)
M: Riz Ortolani („Oscar Rice“)
D: Alex Nicol, Luis Induni, Claudio Undari (“Robert Hundar”), George “Jorge” Rigaud

Quelle: VHS (SK Video Film)

 

Inhalt

In einem kleinen, namenlosen Weiler hat es sich die örtliche Dorf-Hautevolaute unter Führung des miesen Peter Pritchard (George Rigaud), getarnt als Ehrenmänner, gemütlich gemacht. Mit Hilfe des Gunslingers Moody (Claudio Undari) und seines Rollkommandos zwingen sie die Farmer, schön teure „Versicherungen“ abzuschließen, damit man ihnen die Hütte nicht über dem Stetson anzündet oder das Vieh nicht an einer plötzlichen „Seuche“ krepiert. Dass der Versicherungsfall dann auch prompt eintritt, wenn der Landmann seine Unterschrift verweigert, ist absehbar. Widerstand ahndet die verbrecherische Clique drakonisch: Dem Waffenhändler fliegt die Bude um die Ohren, nachdem er sich weigerte, Moody’s Jungs zu versorgen; den aufrechten Sheriff (Antonio Casas) schickt Moody in „Notwehr“ in die ewigen Jagdgründe. Durch Intervention der Gangster wird der Alki Richard Parkin (Alex Nicol), nur „Brandy“ gerufen, neuer Ordnungshüter. Hiervon verspricht sich die Pritchard-Mischpoke ungetrübtes Geschäftsvergnügen. Doch Brandy reißt sich mit Hilfe seines alten Kumpels Don Stevens (Luis Induni) am Riemen und scheißt den Übeltätern kräftig vor den Koffer.

Zitate

„Ich weiß, du hast Pech gehabt, aber deswegen muss man doch nicht zum Schlappschwanz werden.“ (Don redet Brandy ins Gewissen)

„Meine Herren, Sie haben es vielleicht nicht bemerkt, aber es fängt bereits an zu stinken. Aber wenn man so dicke Zigarren raucht wie Sie, Bürgermeister, riecht man natürlich nichts.“ (Pritchard schwant Böses)

Die Kritik des Gunslingers:

B-Western, der noch vor 1964 entstand, dem eigentlichen Jahr Null der Spaghettiwestern-Zeitrechnung, doch unterhaltsamer geraten ist, als das meiste, was später abgekurbelt wurde. Dies ist wahrscheinlich zu einem guten Teil Mario Caiano zu verdanken, dem laut imdb unkreditierten Co-Regisseur des Streifens, der wohl einen Gutteil der Arbeit übernahm. Der als Regisseur geführte, hauptamtliche Drehbuchautor José Luis Borau wird dies hauptsächlich aus produktionstechnischen Gründen gewesen sein. Der Film kommt als lupenreiner US-Klon daher, dem noch alle typischen Italowestern-Elemente fehlen. Doch ist er handwerklich sorgfältig gemacht, was Atmo, Story und darstellerische Leistungen angeht. Einzig die plötzliche und dramatische Wandlung des Säufers zum gestandenen Mann des Gesetzes sowie die schwülstig-romantischen Entgleisungen gehen auf keine Kuhhaut. Ein Gutteil der Mannschaft tummelte sich dann später nicht umsonst in den „richtigen“ Italowestern. Der Score von Riz Ortolani bietet eine klassische „US“-Orchester-Untermalung.

Rating: $$$+

Bodycount:

ca. 32 Gringos, 1 Mexikaner

Explizite Brutalitäten:

Nada

Liebe:

Die Spülhilfe Eva (Maite Blasco), die aber eine potenziell fette Bonanza von ihrem Alten geerbt hat, nimmt sich des Säufers „Brandy“ an und geht ihm mit missionarischem „Müssen Sie wirklich so viel trinken?“-Gequatsche auf den Senkel. Na ja, dem Brandy gefällt’s trotzdem.

Der auf Kaution aus dem Knast entlassene Don sieht sich auf einmal den Avancen seiner Arbeitgeberin (Natalia Silva) ausgesetzt. Aber das regelt sich via Blei. 1/10

Splatter:

1/10

 

 

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