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Leg ihn um, Django

Info

OT: 
Vado... l'ammazzo e torno

Jahr: I 1967
R: Enzo Girolami („Enzo G. Castellari”)
B: Tito Carpi, Giovanni Simonelli
K: Giovanni Bergamini
M: Francesco de Masi
D: Jorge Hill (“George Hilton”), Gilbert Roland, Edd "Kookie" Byrnes, Stefania Careddu („Kareen O’Hara“)

Quelle: TV (Tele 5)

 

Inhalt

Der mexikanische Bandit Monetero (Gilbert Roland) und seine Bande knacken einen schwerbewachten Goldtransport und ziehen 300.000 Golddollars ab. Doch Moneteros rechte Hand Payondo (Ignazio Spalla) und ein paar Spießgesellen beschließen, in die eigene Tasche zu wirtschaften und verkrümeln sich mitsamt dem Zaster. Nach Verstecken der Beute verkleinert Payondo die Eigentümergemeinschaft nach bester Piratenmanier und will sich nach Mexiko verkrümeln. Doch Monetero fängt den Gutsten vor der Grenze ab. Leider legt den dann ein übereifriger Sergeant um, ohne dass Payondo das Goldversteck ausplaudern konnte. Einziger Hinweis auf den Kies ist ein altes Silberwappen, dass Payondo vorher noch Monetero aushändigte, der nun in Gefangenschaft gerät. Django (Jorge Hill) taucht auf der Bildfläche auf, ein Kopfgeldjäger, der Monetero bereits lange an den Hacken klebt und nur darauf wartet, dass sich durch weitere Verbrechen die Abschussprämie entsprechend erhöht. Gegen die Hälfte der zu erwartenden Beute hilft er Monetero nun, dem Erschießungs-Peloton zu entkommen. Dritte Partei im Boot ist der zwielichtige Bankangestellte Clayton (Edd Byrnes), der nur nach außen hin den Biedermann gibt. In wechselnden Allianzen versuchen die Drei, das Geheimnis des Wappens zu ergründen. Für weitere Verwirrung sorgt der Versicherungsdetektiv Barkman (Gerard Herter), von dem sich Django, gegen fürstliche Bezahlung versteht sich, engagieren lässt, um Clayton auf die Fingerchen zu klopfen. Den nämlich verdächtigt die Versicherung, der eigentliche Hauptdrahtzieher hinter dem Goldraub zu sein.

Zitate

„Jetzt fehlt nur noch Monetero.“ – „Monetero? Der schießt erst und sagt dann guten Tag. Wie willst du das machen?“ – „Ich gehe hin, leg’ ihn um und komme zurück.“ (Django hat einfache Erfolgsrezepte)

„Wenn man sich eure dämlichen Gesichter ansehen muss, ist es ein Genuss zu sterben.“ (Monetero zum Erschießungskommando)

„Einen Moment noch: Wie heißen Sie; wie ist Ihr Name?“ – „Wozu? Sie sehen mich doch nicht wieder.“ (Der Captain (Ivano Staccioli) will Django Dank für seine Errettung aussprechen)

Die Kritik des Gunslingers:

Dieser zweite Western Castellaris fängt sehr vielversprechend an: Django legt noch vor dem Vorspann drei Banditen um, die von Gesicht und Klamotten Lee Van Cleef, Clint Eastwood und Franco Nero ähneln. Hill wird im weiteren Verlauf als zynischer Kopfgeldjäger eingeführt, der tote Bandidos auf dem Schlachtfeld liegen lässt, weil das Kopfgeld für sie nicht mal das Aufheben lohnt. Und auch die Idee, die Prämie für Monetero erstmal steigen zu lassen wie die Zinsen einer sicheren Kapitalanlage bevor man zur Ernte schreitet, ist originell. So weit, so gut. Doch wer nach der Eingangsszene, die den Charakter einer Abrechnung mit eingeführten Italostandards trägt, wenn man hier überhaupt interpretieren will, entsprechendes erwartet, wird enttäuscht. Der Film rutscht nach gutem Beginn zunehmend ins Klamottenhafte ab und endet als eine Art Italowestern-Kasperletheater. Nichts destotrotz retten ein hörbarer de-Masi-Score und eine gute Kamaraarbeit den Standard.

Rating: $$$

Bodycount:

ca. 10 Gringos, ca. 25 Mexikaner

Explizite Brutalitäten:

Der Captain (Ivano Staccioli) vertrimmt Montero mit einer Reitgerte, um das Goldversteck zu erfragen

Liebe:

Moneteros Freundin Marisol (Stefania Careddu) steht nur auf Moneten, und als ihr Freund ohne alles dazustehen scheint, nimmt sie mit Kusshand den Versicherungsdetektiv: 0/10

Spezialitäten:

  • Django legt mit Hilfe eines Blasrohrs und eines brennenden Zigarillos Feuer
  • Clayton gießt ein Glas Wein auf der Tischplatte aus, um mithilfe der Lache als Spiegel das Geheimnis der Schritte hinter sich zu ergründen

 

 

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