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Letzte Rechnung zahlst Du selbst, Die

Info

OT: 
Al di là della Legge

Jahr: 1968 (I/D)
R, B:
Giorgio Stegani
B: Mina Roli, Fernando di Leo, Lorenzo Sabatini ("Warren D. Kiefer")
K: Enzo Serafin
M: Riz Ortolani
D: Lee Van Cleef, Antonio Sabato, Lionel Stander, Al Hoosman

Quelle: TV (WDR)

Weitere Daten und Infos zu "Die letzte Rechnung zahlst Du selbst" in der SpencerHill-Datenbank.

 

Inhalt

Der europäische Ingenieur Ben Novak (Antonio Sabato) reist in den Westen, um eine Stelle in der Silbermine von James Cooper ("Bud Spencer") anzutreten. Und weil's so schön ist, hat man dem alleinreisenden Greenhorn gleich die Lohngelder in Höhe von 12.000 Dollar anvertraut.
Kein Wunder also, dass Novak schon bald von einem verschlagenen Gaunertrio (Lee Van Cleef, Lionel Stander, Al Hoosman) übertölpelt und um die komplette Kohle erleichtert wird. Doch Bill Cudlip (Cleef), Anführer der Drei, hat Mitleid mit dem Überrumpelten und nimmt ihn aus Sympathie unter seine Fittiche. Schon bald muss Novak wieder los, um Geldnachschub für die Minenarbeiter zu besorgen. Dabei macht er den Bock zum Gärtner, denn ausgerechnet Cudlip soll ihn dabei unterstützen.
Dieser hat bereits einen neuen Trick ausgeheckt, nicht ahnend, dass Ben ihn längst durchschaut hat. Der erneute Lohnraub schlägt also fehl; noch dazu müssen die drei Ganoven gute Miene zum bösen Spiel machen und den Transport gegen die Gang des üblen Burton (Gordon Mitchell) verteidigen. Dem geht's allerdings in erster Linie um das Minensilber, und er schickt des nachts einen Trupp los, um die Lage zu checken.
Als Cudlip mit seinen Freunden die Kundschafter der Banditen übertölpeln kann, steigt ihr Ansehen ins Unermessliche; Cudlip wird sogar zum Sheriff von Silvertown ernannt. Doch Burton ist noch nicht am Ende: Er nimmt sämtliche Frauen und Kinder des Ortes als Geiseln, um die Herausgabe der Barren zu erpressen, und auch Cudlips alte Kumpels wollen an das Silber ran.

Zitate

"Ich habe noch nie so viele Scheißkerle versammelt gesehen wie hier. Ekelhaft!" (Cudlip zu den Minenarbeitern, die stinkig sind ob der "verlorenen" Lohngelder)

Die Kritik des Gunslingers:

Sorgfältig gemachter Durchschnittswestern, der über weite Strecken etwas müde dahin plätschert, bevor das unerwartet harte Ende aufschreckt. Bis dahin präsentiert sich der Film vor allem als unentschlossene Komödie, in der allerdings Lee Van Cleef und Lionel Stander höchst glaubhaft durchaus sympathische Kleinkriminelle geben. Der Grundton ändert sich, als Cudlip auf einmal Sheriff ist und damit auf der anderen Seite des Gesetzes steht. Anstatt, wie von seinen Kumpels erhofft, das Amt zur weiteren Bereicherung zu nutzen, entwickelt er sich zum Muster-Sheriff, was zur zunehmenden Entfremdung der drei Kameraden führt. Am Ende entscheidet er sich mit aller Konsequenz gegen seine alten Kumpels und sein altes Leben, an dessen Stelle allerdings auch keine wirklich neue Alternative getreten ist: Angewidert, einsam und verbittert gibt Cudlip den Stern zurück.
"Bud Spencer", ohne Gesichtsmatraze, ist der fiese Kapitalist, der seinen fetten Arsch erst von den Silberbarren nimmt, als es die ersten Toten gibt. Der Score von Ortolani bietet eher klassisch geprägte Orchesteruntermalung.

Rating: $$$

Bodycount:

ca. 37 Gringos, 1 Frau

Explizite Brutalitäten:

Die Burton-Bande bringt eine junge Frau um, als Cooper sich weigert, das Silber rauszurücken

Liebe:

0/10

Splatter:

1/10

 

 

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