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Matalo

Info

OT: 
Bad Man's River
AT:

El Hombre de Río Malo(Sp)
E continuavano a fregarsi il Milione di Dollari (I)
Les quatre Mercenaires d'El Paso (F)

Jahr: Sp/I/F 1971
R: Eugenio Martin ("Gene Martin")
B: Philip Yordan
K: Alejandro Ulloa
M: Waldo de Los Rios
D:Lee Van Cleef, Gina Lollobrigida, Simon Andreu, James Mason, José Manuel Martin, Eduardo Fajardo,  Ana María Cazorla Vega ("Diana Lorys")

Quelle: VHS (Marketing)

 

Inhalt

Nachdem Roy King (Lee Van Cleef) und seine Spießgesellen (Gianni Garko, Simon Andreu, Jess Hahn) eine Bank klargemacht und die Beute geteilt haben, zerstreut sich die Bande in alle Himmelsrichtungen. Für den Schwerenöter King läuft’s erstmal schräg, denn noch im Zug fällt er in die Hände der frisch verwitweten Alicia (Gina Lollobrigida), einem klassischen „Golddigger“, die ihn vom Fleck weg ehelicht. Ehe er sich’s versieht, hat Mrs. King ihren Gatten in die Klapse einweisen lassen und brennt mit dem gesamten Zaster durch. Ein neuer Job muss also her. King ruft die Jungs wieder zusammen, um für den betuchten Senor Montero (Daniel Martin), übrigens neuer Gatte von Alicia, gegen zehntausend lachende Golddollars ein Waffendepot der mexikanischen Armee zu sprengen. Der Coup gelingt, doch leider hapert’s mit der Bezahlung: Alicia winkt stattdessen nun mit einer Million Dollar, Geld der mexikanischen Regierung, das Senor Montero, natürlich Doppelagent, per Scheck für neue Waffen ausgeben soll. Zum Wohle der Revolution sollen die Mücken aber in die Privatschatullen der Beteiligten fließen. Zwischenzeitlich sind auch mexikanische Banditen an der Kohle interessiert, die Montero zwar eintüten, den Scheck aber nicht finden, da es sich bei Montero leider nicht um Montero handelte. Der echte Namensträger (James Mason) taucht nun mit der frohen Kunde auf, die Kohle liege bereits sicher bei einer Bank in Laredo und müsse nur noch abgeholt werden. Doch bis dahin muss das Grüppchen noch eine Gefangenschaft bei mexikanischen Revolutionären und eine Belagerung durch die Armee überstehen. Und am Ende kann der Zaster eh’ nur einem respektive einer gehören.

Zitate

„Sehr elegant … Sie müssen ein wichtiger Mann sein.“ – „Im Westen hängen eine Menge Bilder von mir.“ (Alicia wirft ihre Angel nach Roy aus, der gleich einen ganzen Waggon gechartert hat)

„Hast du Angst im Dunkeln, mein Schatz?“ – „Das einzige, vor dem sie Angst hat, ist, arm zu sein.“ (Im Gegensatz zum liebeskranken Colonel Fierro (Sergio Fantoni) durchschaut Montero seine Gattin genau)

„Komm mit uns, Enrique.“ – „Du hast doch schon zwei Männer. Was willst du dann mit mir?“ – „Da wird mir schon was einfallen.“ (Das nimmt man Alicia sofort ab)

„Ihr solltet Freunde werden. Schließlich habt ihr ja was gemeinsam: mich!“ (Alicia zu King und Montero)

Die Kritik des Gunslingers:

Im Allgemeinen recht übel beleumundeter, komödiantischer Western, der mich allerdings trotz seiner überfrachteten Handlung passabel unterhalten hat. Regisseur Martin, der seine vielen Handlungsstränge nicht wrklich im Griff hat, hat immerhin bis in kleine Nebenrollen hinein gestandenes Spaghetti-Personal beschäftigt: So schaut Dan van Husen bis zu seinem erwartet raschen Ableben vorbei, und José Manuel Martin, Eduardo Fajardo, Diana Lorys oder auch Aldo Sambrell geben sich ebenfalls die Ehre. Ordentliches Gunplay, eine gute Kameraarbeit und eine hervorragend aufgelegte Gina Lollobrigida als Schlitzohr in Frauenkleidern stehen weiterhin auf der Habenseite. Abzüge für den Score, dessen Kernstück Früh-Siebziger Boogie-Rock der übelsten Sorte bildet.

Rating: $$$

Bodycount:

ca. 7 Gringos, mehr als 100 Mexikaner

Explizite Brutalitäten:

Nachdem Angel (Simon Andreu) der Kneipenfee Conchita (Lone Ferck) seine Kohle nicht rausrücken will, verpfeift sie ihn an die Armee, die ihn sich daraufhin etwas näher anschaut und intensiv „befragt“.

Liebe:

Alicia bricht Männerherzen en gros, ist aber ausschließlich an Barem interessiert, genauso wie die anderen Frauen: 0/10

Splatter:

0/10

Spezialitäten:

Um den Belagerungsring von General Fuentes (Eduardo Fajardo) zu durchbrechen, motzen die Schatzjäger mit Holzbohlen ein Auto zu einer Art Schützenpanzer auf.

 

 

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