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Ringo, such dir einen Platz zum Sterben

Info

OT: 
Joe.... cercati un posto per morire!

AT:
Find a place to die (USA)

Jahr: I 1968
R: Giuliano Carnimeo ("Anthony Ascot")
B: Hugo Fregonese, Lamberto Bienvenuti
K: Riccardo Pallottini
M: Gianni Ferrio
D: Jeffrey Hunter, Piero Lulli, Pascale Petit, Gianni Pallavicino ("Gordon York"), Reza Fazeli, Nello Pazzafini ("Ted Carter"), Daniela Giordano

Quelle: VHS (Starworld), TV (Tele 5)

 

Inhalt

Der Geologe Paul Martin (Piero Lulli) und seine Frau Lisa (Pascale Petit) entdecken eine reiche Goldader. Dies lockt rasch allerhand Geschmeiss an, bei dessen Abwehr Paul leider etwas ungeschickt mit Dynamit hantiert und unter einem Geröllhaufen eingeklemmt wird. Lisa landet auf der Suche nach Hilfe im Absturz-Nest Nido de Aguila, einem Ort, wo man "das Wort ‚Geld' in jeder Sprache versteht." Hier unterhält sich auch Joe Collins, genannt "Ringo", trübsinnig mit seinem Whiskyglas. Er hat eine steile Karriere vom Offizier zum steckbrieflich gesuchten Waffenschieber vorzuweisen. Doch entschließt er sich, Lisa zu helfen, und er sammelt als Fußtruppen eine geldgierige Bande Zuhälter, Revolverhelden und Wanderprediger ein, die ausschließlich an der Bonanza interessiert ist. Die Aktion gerät zum Fiasko, denn der mexikanische Banditenhäuptling Chato ist ebenfalls hinter dem Gold her und schneller: Paul hat eine letzte Runde auf Chatos Folterbank gewonnen, und das bereits geförderte Gold ist weg. Zum Showdown geht es wieder zurück nach Nido de Aguila. Hier zieht unser gemischtes Häuflein den Mexikanern ordentlich die Hosen stramm.

Zitate

"Tut mir leid, dass ich soviel Hass zwischen den Männern gesät habe." - "Nicht der Rede wert: Die waren schon immer so. Dieser Haufen ist der Abschaum der Menschheit." (Lisa entschuldigt ihre Brüste, Ringo die Reisegefährten)

Die Kritik des Gunslingers:

Gemessen am mir bisher untergekommenem Non-Klamauk-Carnimeo-Standard, ein recht schwaches Werk aus dem Jahr 1968. Der bereits ein Jahr später an einer Gehirnblutung gestorbene Ami Jeffrey Hunter macht seine Sache ordentlich, trägt aber leider einen geradezu lächerlich kleinen Hut. Das mag unwichtig erscheinen, doch ist die Hutgröße ein inzwischen allgemein anerkannter Qualitätsstandard ;-). Die Damen sind, wie im Italo üblich, Freiwild, doch Pascale Petit und Daniela Giordano sehen hinreißend aus. Erstere darf sogar ab und zu ihre Brüste entblößt durchs Bild schaukeln. Das lässt auch einen unserer Lieblings-Schurkendarsteller, Nello Pazzafini ("Ted Carter"), nicht kalt, worauf er von Ringo prompt zum Duschen geschickt wird. Guter Soundtrack von Gianni Ferrio. Was den Film aber letztendlich vollends kippt, ist einmal die Synchronisation, die leider immer wieder ins Prollig-Derbe abgleitet. Zweitens hat scheinbar ein Grob-Motoriker Hand angelegt: Die Zensurschere (ca. fünf Minuten) wurde so sensibel benutzt wie ein Fleischerbeil. Abzüge auch für die Atmo: Der Film spielt in Mexiko und nicht in europäischen Mischwäldern.

Rating: $$

Bodycount:

8 Gringos 28 Mexikaner

Explizite Brutalitäten:

Als Joe Lisa beistehen will, erhält eine kräftige Abreibung durch ein paar Mexikaner, die sich nur amüsieren wollten

Liebe:

  • Juanita (Daniela Giordana), die ab und an auf der Guitarra klimpern darf, liebt ihren "Manager" Paco (Gianni Pallavicino = "Gordon York")
  • Lisa kommt schnell über ihre Trauer um den Gatten hinweg und macht sich Hoffnungen auf Ringo. Berechtigt oder nicht? Findet's selbst raus.

Insgesamt: 2/10

Splatter

Trotz der Schnitte: 2/10

 

 

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