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Wilde Pferde

Info

OT:
Valdez, il Mezzosangue
AT:

Caballos salvajes (Sp)
Chino (F)

Jahr: I/Sp/F 1973
R: John Sturges
B: Dino Maiuri, Massimo de Rita
K: Armando Nanucci
M: Guido & Maurizio de Angelis
D: Charles Bronson, Jill Ireland, Marcel Bozzuffi, Vincent van Patten

Quelle: TV (Tele 5)

 

Inhalt

Den jungen Jamie (Vincent van Patten) verschlägt es auf die abgelegene Ranch von Chino Valdez (Charles Bronson), Halbblut und Züchter begehrter Pferde. Der Junge und der schweigsame Indianer freunden sich nach den obligatorischen Anfangsproblemen an, und Jamie geht Chino von nun an zur Hand. Doch Ärger zieht dräuend am weiten Horizont auf. Chinos Nachbar, der Viehzüchter Maral (Marcel Bozzuffi), wird durch Neuvermessung des Landes Besitzer desselben und zäunt es für seine Rinder ein, Chino damit von seinen halbwild gehaltenen Pferden abschneidend. Gleichzeitig fängt Marals Stiefschwester Catherine (Jill Ireland) eine Affäre mit Valdez an. Dieser lässt ihr Reitunterricht angedeihen, der sich bald nicht mehr allein auf den Rücken der Pferde beschränkt. Ihr versteht, was ich meine. Das geht Maral gründlich gegen den Strich, und er versucht, den ungeliebten Nachbarn mit allen Mitteln loszuwerden, der zu allem Überfluss auch noch das Schwesterchen freien will. 

Zitate

„Sir, wenn ich’s mir recht überlege, dann ist’s besser, wenn ich gehe. Ich muss noch woanders hin.“„‚Woanders’ gibt’s hier nicht.“ (Jamie muss erkennen, dass Chino seeeehr abgelegen domiziliert)

Die Kritik des Gunslingers:

Hollywood- und Western-Routinier John Sturges – z.B. „Die glorreichen Sieben“ - inszenierte diesen melancholischen, ruhigen Spätwestern, der so gar nicht in das Schema des Italowesterns passt. Es ist eine Geschichte um Freundschaft, Erwachsenwerden und Einsamkeit. Chino, das unstete Halbblut, glaubt, endlich seinen Platz und seine Aufgabe gefunden zu haben. Er ist bereit, sesshaft und Teil der Zivilisation zu werden. Doch diese grenzt ihn in seltener Eintracht so sehr aus, dass er am Ende - der Anfeindungen und Zäune überdrüssig – einsieht, dass er niemals dazugehören kann. Jamie wiederum ist durch den Umgang mit dem erfahrenen Chino und seinen Wildpferden sowie Chinos Cheyenne-Freunden so weit gereift, dass er seinen eigenen Weg machen wird. Schöner Score der de-Angelis-Brüder, der sich mit Harp, Akustik- und sporadisch eingeflochtenen Elektrogitarren eher am US-amerikanischen Dunstkreis orientiert.

Rating: $$$$

Bodycount:

ca. 8 Gringos

Explizite Brutalitäten:

Marals Männer hängen Chino an den Händen auf, um ihn dann kraft der Macht der Peitsche zum Fernhalten von Catherine zu überreden

Liebe:

Zwischen Chino und Catherine geht Einiges, wenngleich ein Pferdeporno zur Stimulation herhalten muss: 4/10 

Splatter

1/10

 

 

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