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Hentai Kamen - Forbidden Super Hero

Info

OT: 
HK: Hentai Kamen

AT:
HK: Forbidden Super Hero

Jahr:
J 2013
R, B: Yuichi Fukada
B: Shun Oguri
K: Tetsuya Kudo
M: Eishi Segawa
D: Ryohei Suzuki, Fumika Shimizu, Tsuyoshi Muro, Ken Yasuda

Quelle: TV (Tele 5)

 

Inhalt

Kyosuke (Ryohei Suzuki), Sohn eines masochistisch veranlagten Bullen (Narushi Ikeda) und einer Domina (Nana Katase), hat zwar einen ausgeprägten Gerechtigkeitssinn, doch leider nicht die körperliche Konstitution, um diesen durchzusetzen. Da hilft auch das Training im Kampfsportclub seiner Schule nix. So gibt’s öfter eins auf die Zwölf, als dem Schüler lieb sein kann.
Doch Dinge ändern sich: Kyosuke kommt auf dem Nachhauseweg zufällig an den Schauplatz einer Geiselnahme, bei der sein heimlicher Schwarm Aiko (Fumika Shimizu) zu den Opfern zählt. Ein Befreiungsversuch ist für Kyosuke Ehrensache. Beim Versuch, sein Gesicht vor den Schurken zu verbergen, greift er sich allerdings aus Versehen statt einer Maske einen getragenen Damenslip.
Das edle Stöffchen verschmilzt sofort mit seinem Gesicht und setzt Superkräfte frei: Hentai Kamen, zu deutsch etwa „Der maskierte Perverse“, ist geboren und kämpft fortan gegen das Verbrechen. Seine Gegner schaltet der Superheld kurzerhand mit seinem Gemächt aus, das er ihnen ins Gesicht presst, seine Eier aus Stahl *hust.
Kyosuke hat nun mehrere Baustellen, mal abgesehen davon, dass er immer für Nachschub an gebrauchten Damenslips sorgen muss. Einerseits versucht er, die Gunst von Aiko zu erringen, die erst für den coolen Schlüpferschläger und bald darauf für den schleimigen Mathelehrer Herrn Towatari (Ken Yasuda) schwärmt. Als Hentai Kamen muss er gegen den Hühnerbollen fressenden Tamao (Tsuyoshi Muro) antreten: Der will mit seiner Bande die Schule übernehmen. Und dann wäre da noch ein übler Nachahmer, der sich als noch perverser als Hentai Kamen selbst entpuppt.

Zitate

Wie oft muss ich dir noch sagen, dass du deine Eier aufessen sollst, du kleiner Versager.“ (Mutti richtet zum Frühstück schon aufmunternde Worte an Kyosuke)

Hentai Kamen:
„Perverser Spezialangriff: goldene Powerbombe!“ (Ihr wollt nicht wirklich wissen, was das ist (wink))

„Warum lutscht ihr mir nicht ein wenig am Sack?“ (Ja, warum eigentlich nicht?)

Tamao: „Das weiß ich nicht nur genau: Ich bin mir sogar 100-prozentig sicher.“ (Der Stoff, aus dem Superschurken gemacht sind)

Die Kritik des Gunslingers:

Glaubt man dem Boulevard, so zählt das Schnüffeln an getragener Damenunterwäsche zu den liebsten Hobbys japanischer Männer. Ich habe sogar mal was von Automaten gelesen, aus denen man entsprechend müffelnde Lingerie ziehen kann. Keine Ahnung, ob’s stimmt (wink). Jedenfalls verarbeitete dies Anfang der 90er-Jahre eine kurzlebige Manga-Reihe um Kyosuke, der durch getragene Unterwäsche Superkräfte aktiviert, die als Vorlage für diesen Streifen diente.
Der Film ist eine grelle Action-Komödie, die so wohl nur in Japan entstehen kann. Eine Art Wundertüte des schlechten Geschmacks, dabei aber extrem unterhaltsam. Auf die Schippe genommen wird alles: vom Starkult über Medien bis – natürlich – sexuellen Gewohnheiten der männlichen japanischen Bevölkerung.
Hier kriegt man alles, was man nicht haben will (wink): neben zahlreichen Klöten-KOs gibt’s eine Rutschpartie auf einem durch die Kimme gezogenen, qualmenden Seil, einen durch Supererektion elevierten Schultisch, um nur einiges zu nennen. Eine Menge Bizarro-Action also in einem Streifen, der nichts ernst nimmt, am allerwenigsten sich selbst. Optisch orientiert sich Regisseur Fukada stark am US-amerikanischen Marvel-Superhelden-Kosmos. Insbesondere Spiderman hat seine Spuren in Bild und Plot hinterlassen. Das gipfelt in der Sequenz, in der sich Hentai Kamen an den Strings seines Einteilers durch Tokio schwingt – wie Spidey mit seinen Spinnenfäden.
Der Streifen sollte eigentlich nur auf DVD erscheinen, kam aber dann doch zu einer dreiwöchigen Kinoauswertung in Japan, wo er sich achtbar an der Kasse schlug. Zwar nutzt sich das Ah und Oh im Handlungsverlauf etwas ab, doch spreche ich an dieser Stelle eine klare Empfehlung aus.

Rating: $$$ (Trash: $$$$$)

Splatter:

2/10

 

 

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