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Info

OT: 
Gatti rossi in un Labirinto di Vetro
AT:

El Ojo en la Oscuridád (Sp)

Jahr: I/Sp 1975
R: Umberto Lenzi
B: Umberto Lenzi, Felix Tusell
K: Antonio Millan
M: Bruno Nicolai
D: Martine Brochard, John Richardson, Ines Pellegrini, Mirta Miller

Quelle:DVD (Marketing)

 

Inhalt

Während eine amerikanische Reisegruppe die Schönheiten Barcelonas in Augenschein nimmt, flammt eine unheimliche Mordserie auf. Ein in einen roten Plaste-Regenmantel gehüllter Killer entdeckt seine Vorlieben für eine etwas grobere Form der Akupunktur, die er mittels eines Stiletts an den vorwiegend jungen weiblichen Opfern vornimmt. Als Honorar für seine Bemühungen entnimmt er den Damen noch vor dem Dahinscheiden das linke Auge. Da die Örtlichkeiten der Morde nahezu deckungsgleich sind mit den Besichtigungszielen der Amis, geraten diese nacheinander ins Fadenkreuz des vor der Pensionierung stehenden Inspektors Tudela (George Rigaud) und seines designierten Nachfolgers (José Maria Blanco). Doch hauptverdächtig ist Alma (Marta May), verschwundene und etwas neben sich stehende Noch-Ehefrau von Reiseteilnehmer Mark Burton (John Richardson), die einen geplanten Klinikaufenthalt in den Staaten nicht angetreten hat und sich dem Vernehmen nach nun in Barcelona aufhalten soll. Und da wäre noch ein ähnlich gelagerter Mord in den Staaten, der zwar Jahre zurück liegt, sich aber unweit vom Anwesen der Eheleute Burton zugetragen hatte. Zumal Mark die gute Alma damals bewusstlos und mit blutigem Stilett in der Hand in Tatortnähe aufgefunden hatte.

Die Kritik des Gunslingers:

Fingerübung Umberto Lenzis in Sachen Giallo, die vor allem an der Luschigkeit der Inszenierung scheitert. Man betrachtet die Reisegruppe, die mit ihrem nervenden Stadtführer (Raf Baldassare) die touristischen Highlights Barcelonas abhakt, während ab und an der rot bemantelte Killer zuschlägt.
Dabei ist es letzlich einerlei, wen’s als nächsten erwischt, denn die Nicht-Touris im Opferpotpourri kennt man eh’ nicht, und die Reiseteilnehmer sind einem herzlich wurscht, weil Lenzi kaum Zeit damit verschwendet, sowas wie Charakterzeichnungen anzulegen. Die Seventies-Atmo ist zwar ganz gelungen, aber Mitgefühl und damit auch Spannung wollen sich nicht einstellen. Für die Bloodhounds unter uns gibt’s ebenfalls nicht viel zu sehen, denn die Morde laufen trotz der Augenextraktionen eher effektarm ab.

Rating: $$-

Splatter:

3/10