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Manhattan, 2 Uhr nachts

Info

OT: 
Fear City

AT:
Fear City (D)
Ripper

Jahr: USA 1984
R: Abel Ferrara
B: Nicholas St. John
K: James Lemmo
M: Nick Halligan
D: Tom Berenger, Jack Scalia, Melanie Griffith, Billy Dee Williams

Quelle: TV (Das Vierte)

 

Inhalt

Seitdem Matt Rossi (Tom Berenger) im Boxring einen Gegner unter die Radieschen geprügelt hat, hängen seine Boxhandschuhe am sprichwörtlichen Nagel. Stattdessen führt er mit Kumpel Nicky (Jack Scalia) eine „Talentagentur“, die Nackttänzerinnen an die New Yorker Clubs vermittelt. Das leidlich erfolgreiche Geschäft gerät ins Stocken, als ein Psycho anfängt, nächtens Mädchen aufzuschlitzen, die vor allem für Matt und Nick arbeiten. Schon bald ist die Arbeitsmoral der Tanzmäuse entsprechend im Keller. Druck machen jetzt nicht nur die Bullen, die nur darauf warten, den Beiden den Saft abzudrehen, sondern auch das an der Agentur beteiligte Syndikat von Carmine (Rossano Brazzi), der sich wegen der Einnahmeverluste höchst besorgt zeigt. Doch die Schnetzelorgie geht weiter, trotz intensiver Bewachung der Mädchen. Nachdem der psychopathische, von Reinigungsfantasien durchdrungene Killer auch Nicky einen Platz auf der Intensivstation beschert und Rossis Ex-Freundin, Nackttänzerin Loretta (Melanie Griffith), indirekt wieder an die Nadel gebracht hat, reißt Matt endgültig der Geduldsfaden. Er bringt sich wieder in Form, um dem Messermann die finale Abreibung zu verpassen.

Die Kritik des Gunslngers:

Was dem Thriller an Raffinesse und Spannung fehlt, kann er nur zum Teil durch seine düstere Atmo und die sleazige 80er-Stripclub-Stimmung wieder reinholen. Der Film erweckt den Eindruck, aus Vorbildern wie „Taxi Driver“ geklont worden zu sein: Da bleibt nicht viel Eigenständiges. Der Killer wird zwar ausgiebig beim Kung-Fu-Training und beim Schreiben seines Buchs „Fear City“ beobachtet, doch was ihn umtreibt, bleibt ziemlich im Dunkeln. Auch Matts Psycho-Probleme, die in latente Alkoholabhängigkeit gemündet haben, werden lediglich angerissen und mit ein paar Rückblenden untermauert. Wie diese beiden sich irgendwie ähnelnden Antagonisten, bleiben auch sämtliche anderen Figuren im Nebulösen stecken. Mit dem Ende fährt Ferrara den Film dann endgültig in die trüben Fluten des Hudson Rivers.

Rating: $$+

Splatter:

3/10

 

 

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