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Mister Zehn Prozent - Miezen und Moneten

Info

OT: 
Mr. Zehn Prozent - Miezen und Moneten
AT:

Sigpress contra Scotland Yard (I)

Jahr: D/I 1968
R: Guido Zurli
B: Arpad de Riso, Werner Hauff
K: Franco Villa
M: Gino Peguri, Ralph Siegel, Michael Kunze
D: Francisco Martinez Celeiro („George Martin“), Paolo Carlini, Ingrid Schoeller, Mimmo Palmara („Dick Palmer“), Klaus Kinski

Quelle: VHS (Toppic)

 

Inhalt

„Mr. Zehn Prozent“, so nennt sich ein Gentleman-Gauner, der die Londoner Diebeszunft das Fürchten lehrt. Er lässt sich nämlich von seinem Assistenten Periwinkle (Klaus Kinski) die größten geplanten Coups auskundschaften, um gleich an den Tatorten die erfolgreichen Diebe um ihre Beute zu erleichtern. Gegen einen Finderlohn von zehn Prozent des Beutewertes liefert er die Preziosen an Scotland Yard aus. Besonders Inspektor Bennett (Paolo Carlini) leidet unter der Häme der Presse, die Hohn und Spott über die dösige Polizei ausgießt. Das nächste große Ding soll der Diebstahl eines Zwei-Millionen-Dollar-Klunkers sein, den der griechische Millionär Niorkos (Andrea Auli) erstanden hat und nun schwerbewacht von London nach Paris bringen lässt. Hinter dem „Auge Allahs“ sind nicht nur englische Kriminelle her, sondern auch Niarkos’ Privatsekretär Maurice (Mimmo Palmara) und Niarkos selbst, der einen fetten Versicherungsbetrug abziehen will. Mittendrin Niarkos’ Vertraute Marielle (Ingrid Schoeller), die ein doppeltes Spiel treibt. Der Stein kommt plangemäß abhanden, und Inspektor Bennett wird inoffiziell mit den Ermittlungen betraut. An den Beamten hängt sich „Mr. Zehn Prozent“, getarnt als unbedarfter Journalist. Der ist natürlich selbst auf „Das Auge Allahs“ scharf, bekommt aber zunehmend Mitleid mit seinem etwas hilflosen Widersacher.

Die Kritik des Gunslingers:

Durchschnittliche Krimikomödie, die als Billig-Bruder einschlägiger Vorbilder wie „Der Rosarote Panther“, die „Fantomas“-Reihe bis hin zu James Bond daherkommt, ohne deren Klasse zu erreichen. So ist der Held nicht nur körperlich fast unbezwingbar, er beherrscht auch diverse Verkleidungstricks, ist ein Womanizer und kann auf einen ergebenen Assistenten bauen. Der Polizist, der letztendlich immer einen Schritt zu spät kommt, ist wiederum ein Zwitter aus Inspektor Clouseau und irgendwie auch Kommissar Juve ohne die Louis-de-Funèsschen Marotten. Wenig glaubwürdig sind die englischen Sets: Bis auf eine kurze Fahrt um den Londoner Place of Parliament wirken sowohl die „Spelunke“ in Soho als auch die Themse eher mediterran angehaucht. Wirklich grauenvoll ist der unsägliche Titelsong, den Ralph Siegel und Michael Kunze verbrochen haben.

Rating: $$$

 

 

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