Access Keys:
Skip to content (Access Key - 0)

Toggle Sidebar

Kein Trailer vorhanden

Info

OT:
W

Jahr: USA 1973
R: Richard Quine
B: Gerald Di Pego, James Kelly
K: Jerry Hirschfeld
M: John Mandel
D: Twiggy, Michael Witney, Eugene Roche, John Vernon, Dirk Benedict

Quelle: VHS (Vestron)

 

Inhalt

Das Ehepaar Lewis, Katie und Ben (Twiggy, Michael Witney), lebt sein wohlsituiertes Leben mit fettem Haus an der Pazifikküste und zwei Hunden. Ein brüchiges Idyll, denn es tauchen bedrohliche Zeichen aus der Vergangenheit auf: Die Autos werden manipuliert, eine Wohnzimmerlampe steht unter Strom – schmeißt so’n 70er-Scheiß lieber gleich weg, Leute - die Hunde gekillt. Zugleich steht überall, mal mit Hundeblut an die Wand, mal in den Staub auf den Autos gepinselt, ein „W“. Mit dem Holzhammer deuten diese Indizien auf „W“illiam Caulder (Dirk Benedict) hin, Katie’s Ex-Gatten, der allerdings nach letztem Stand gerade eine Haftstrafe wegen Mordes abbrummt. Unschuldig, klar, weil, sein Opfer, Katie nämlich, ist ja trotz überstandener Ehehölle noch putzmunter, wenn auch unter anderem Namen. Hätte also allen Grund stinkesauer zu sein, der Gutste. Da trifft es sich gut, dass der schmierige Privatdetektiv Charles Jasper (Eugene Roche), ein Checker vor dem Herrn, dem gebeutelten Paar ungefragt seine Dienste anbietet: Für fünf Riesen will er das Problem Billy aus der Welt schaffen. Ob allerdings einem Schnüffler, der am liebsten mit seinem eigenen Anrufbeantworter konferiert, zu trauen ist? Dann taucht auch noch Billie’s Leiche auf, erschossen mit Bens gestohlener Knarre, die wiederum mit Bens Fingerabdrücken präpariert ist.

Zitate

„Was immer auch Ihre Probleme sind: Es gab sie schon mal, und ich habe sie schon gelöst.“ (Jasper)

Die Kritik des Gunslingers:

Lahmer Psychothriller in TV-Ästhetik, der mit einem wirklich an den Haaren herbeigezogenen Ende aufwartet. Der Film fängt ganz passabel an, weiß durchaus Spannung aufzubauen. Doch versäumt es die zusammengestoppelte Geschichte, das Tempo anzuziehen und versucht stattdessen eine Verarsche mittels brüchiger Pseudodramatik. So hätte bereits ein Anruf im Knast klären können, ob der verdächtigte Bill entwischt, bzw. entlassen ist oder noch brav seine Strafe abbrummt. Woher auch hätte Bill vom Überleben seines Opfers erfahren sollen? Die Versuche, die Spannung zu halten, werden durch die cleane Ausleuchtung, die sterilen Bilder und fehlende Musikakzente geradezu konterkariert. Vier Jahre später heiratete Twiggy ihren Film-Ehemann Michael Witney auch „in echt“.

Rating: $$+

Splatter:

 

0/10