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Abbott und Costello als Mumienräuber

Info

OT:
Abbott and Costello meet the Mummy
AT:
Meet the Mummy

Jahr: USA 1955
R:
Charles Lamont
B:
John Grant
K:
George Robinson
M:
Joseph Gershenson (Zusammenstellung), u.a. Henry Mancini
D:
Bud Abbott, Lou Costello, Marie Windsor, Dan Seymour

Quelle: DVD (Koch). Dank fürs Rezi-Exemplar!

 

Inhalt

Gestrandet in Kairo, haben die beiden amerikanischen *ähem* Abenteurer Freddie (Lou Costello) und Pete (Bud Costello) nicht mehr genug Zaster auf der Naht, um nach Hause zurückzukehren. Da kommt ihnen ein Stellengebot des Archäologie-Profs Zoomer (Kurt Katch) gut zupass, von dem sie zufällig Wind erhalten. Der Professor nämlich sucht zwei Männer, um eine frisch gefundene, selbstredend fluchbehaftete Mumie in die Staaten zu begleiten. Bei dieser handelt es sich um Klaris (Edwin Parker), den „Prinz des Bösen“, halb lebend, halb tot und eigentlich zuständig fürs Bewachen des Schatzes der altägyptischen Prinzessin Ara. Dessen Lageplan wiederum ist auf einem Medaillon vermerkt, das im Sarkophag des Gutsten steckt.
Nun sind zwei Parteien ebenfalls hinter dem untoten Bindenmann her: ein paar Ganoven um die ehemalige Krankenschwester Madame Rontru (Marie Windsor), die einfach scharf sind auf die Penunzen, und eine durch Professor Semu (Richard Deacon) geleitete Klaris-Sekte, die das Geheimnis der Mumie bewahren will. Prof Zoomer jedenfalls kommt unter die Räder und Freddie und Pete in den Besitz des wertvollen Amuletts. Und um eben dieses entbrennt nun eine muntere Kabbelei, bei der auch der untote Karis mit am Start ist.

Zitate

Madame Rontru: „Ich geb’ Ihnen 100 Dollar dafür und nur, damit ich Sie nicht vergesse.“ – Pete: „Wollen wir nicht 5000 Dollar sagen, damit Sie sich auch an mich erinnern?“ (Verkaufsanbahnungsgespräch für das eigentlich unverkäufliche, verfluchte Medaillon)

Die Kritik des Gunslingers:

Mit diesem vierten Streifen verabschiedeten sich Abbott und Costello von den Universal-Monstern und vom Film. Die Beiden rauften sich nur noch für einen Folgestreifen unter der Regie von Charles Barton zusammen, bevor sie getrennte Wege gingen.
Während das eigentliche Monster diesmal leider nur eine Nebenrolle bekleidet, deklinieren die beiden Komiker noch mal einen Querschnitt ihres Schaffens durch: Costello als wonneproppiger, kindlicher Anarcho mit Schlag bei Frauen, sieht sich Leichen und lebenden Mumien ausgesetzt, die sein Kumpel Abbott nie zu Gesicht bekommt. Sämtliche Versuche Costellos, den Kumpel von der Wahrheit und seinem intakten Geisteszustand zu überzeugen, schlagen natürlich fehl. Es gibt wieder etliche gute Jokes, wie etwa das „Duell“ der Beiden, die in einem Café versuchen, sich gegenseitig das Medaillon unterzujubeln, da seinem Besitzer dem Aberglauben zufolge der Tod droht. Am Ende akzeptiert Costello seine Niederlage und verspeist das Schmuckstück wohl oder übel als Hamburger-Belag. Auch der „Showdown“ im Karis-Palast ist wieder temporeich inszeniert: Ähnlich wie beim Vorgänger vervielfacht sich im Finale auch hier das Monster, wenngleich die „Klone“ diesmal nur Verkleidete sind. Nicht so dolle sind allerdings die für meinen Geschmack zu häufig eingesetzten Tanz- und Singeinlagen.
Unter den Nebendarstellern befand sich auch Mel Welles, der uns als Regisseur rund 20 Jahre später Genrebeiträge wie „Lady Frankenstein“ oder „Das Geheimnis der Todesinsel“ schenkte und bei Roger Cormans „Kleinem Horrorladen“ mitinszenierte.

Rating: $$$+

Liebe:

0/10

 

 

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