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Mein Leben hängt an einem Dollar

Kein Trailer vorhanden

Info

OT: 
Dai nemici mi guardo io!

Jahr: I 1968
R: Mario Amendola („Irving Jacobs“)
B: Mario Amendola, Bruno Corbucci
K: Aldo Giordano
M: Carlo Rustichelli
D: Charles Southwood, Julian Mateos, Mirko Ellis, Alida Chelli

Quelle: VHS (Ufa), TV (Tele 5)

 

Inhalt

Kurz vor Ende des Bürgerkriegs verbuddeln drei Soldaten die zwei Millionen Golddollar schwere Kriegskasse der Konföderierten Armee. Die genaue Lage des Schatzes ist auf entsprechend drei Dollarmünzen vermerkt, die nur zusammen das Versteck des Goldes ausspucken. Hinter eben diesen drei Münzen sind nun diverse Parteien her. Als erstes der notorisch pleite Revolvermann Alan Burton (Charles Southwood), der von einem Sterbenden einen der Dollars erhält. Dann ist da der Bandit El Condor (Mirko Ellis), eine Betschwester vor dem Herrn, mit seiner Gang, der durch Mord bereits die beiden anderen Dollars besitzt, Schließlich gibt es noch den Kleinganoven Hondo (Julian Mateos), der Alan im Knast kennenlernt und diesem diverse Male das Leben rettet, bis der ihn zum gleichberechtigten Partner macht. Am Ende verhindert die Gier aller Beteiligten, dass überhaupt jemand kassiert.

Zitate

„Alle Waffen sind Spielzeuge des Teufels, sind Werkzeuge des Hasses, die immer neuen Hass säen." (Pfarrer, bevor ihn ein Stück Blei von derlei philosophischen Betrachtungen erlöst)

„Ich habe auch keine Waffe. Was sollen wir denn nun machen?“ – „Ich würde einfach kräftig Bum Bum machen. Das ist doch Ihr Rezept, Sie Klugscheißer!“ (Dialog zwischen waffenkritischem Kutschpassagier und Alan während eines Banditenüberfalls)

„Was macht ein Mädchen wie Sie in so einer Umgebung?“ (Yessss! Alan bringt einen der B-Movie-Classix)

Die Kritik des Gunslingers:

Nicht wirklich erbaulicher Film von Mario Amendola, der dank seines Finales am Ende doch noch mit Mühe knapp das Prädikat „Durchschnitt“ erreicht. Bis dahin schleppt er sich ziellos über die zu allem Überfluss durch eine wenig ambitionierte Liebes- und Eifersuchtsgeschichte verlängerte Strecke. Zusätzlicher Dampf geht verloren durch etliche unmotivierte Schnitte nebst daraus folgenden Anschlussproblemen. Bis auf Julian Mateos, der ein passables Schlitzohr abgibt, verharren die darstellerischen Leistungen der meisten anderen Akteure leider auf unterem Niveau. Besonders Charles Southwood, der wie eine ärmlichere Ausgabe von Richard Harrison wirkt, hat der liebe Herrgott offensichtlich benachteiligt als es um die Verteilung schauspielerischen Talents ging. Gut sind dagegen der Titelsong „Where is my Fortune?“ sowie das darauf aufbauende Titelthema des Scores mit Geigen, Orgel und dezenter Bläserunterstützung. Auch atmosphärisch kann der Film phasenweise punkten.

Rating: $$$-

Bodycount:

ca. 34, 2 Frauen

Explizite Brutalitäten:

  • El Condors Banditen killen die unbewaffneten Passagiere einer Postkutsche
  • Die Bandidos foltern den Besitzer (Lorenzo Robledo) des zweiten Dollars und legen ihn nebst Gattin anschließend um
  • Die chinesische Wasserfolter soll Alan das Versteck seines Dollars entlocken
  • Hondo und Alan versenken El Condor im Treibsand, damit er – natürlich – seine beiden Dollars rausrückt

Liebe:

Als sich die Sache mit der Kriegskasse zu zerschlagen droht, wendet sich Alan verstärkt der Rassigen Juana (Alida Chelli) zu: 3/10

Splatter:

0/10

 

 

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