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Keinen Cent für Ringos Kopf

Info

OT: 
Massacro al Grande Canyon
AT:

I Pascoli rossi (I)

Jahr: I 1964
R: Alfredo Antonini ("Albert Band"), Sergio Corbucci ("Stanley Corbett")
B: Alfredo Antonini, Sergio Corbucci
K: Enzo Barboni ("E.B. Clucher")
M: Gianni Ferrio
D: James Mitchum, Milla Sannoner ("Jill Powers"), Giorgio Ardisson, Burt Nelson

Quelle: VHS (ALL)

 

Inhalt

Wes Evans (James Mitchum) legt die letzten beiden Gangster um, die einst seinem Vater das Licht ausgeblasen hatten. Die zwei Jahre lange Jagd ist zu Ende, und Evans kehrt zurück in sein Heimatdorf, um in Ruhe Kühe zu züchten. Doch gepflegte ländliche Beschaulichkeit ist leider Fehlanzeige: Es tobt ein Krieg zwischen zwei rivalisierenden Großranchern, und zu allem Überfluss hat seine Freundin Nancy ("Jill Powers") inzwischen den ältesten Sohn Tully (Giorgio Ardisson) eines der beiden geheiratet. Es fließt noch allerhand Blut die staubigen Hänge hinunter, bevor Evans endlich Frieden stiften und sich mit seiner inzwischen natürlich verwitweten Ex-Ex-Freundin auf seine eigene Farm zurückziehen kann.

Die Kritik des Gunslingers:

Diese erste Fingerübung (1965) von Sergio Corbucci im Western-Genre, folgt bezüglich Ausstattung, Handlung und Kameraführung stark den US-amerikanischen Standards. Die klassischen Muster des Italo-Westerns fehlen hier noch, auch wenn der irreführende deutsche Titel einen anderen Eindruck erwecken möchte. Hier ging's wie so oft nur darum, Kohle zu machen im Schlepptau der "echten" Ringo-Western.
Corbucci inszenierte unter seinem Pseudonym Stanley Corbett anscheinend zusammen mit Alfredo Antonini ("Albert Band"), der in erster Linie als Produzent in Europa und Hollywood aktiv war. Die Kamera führte Enzo Barboni als E.B. Clucher. Trotz der versammelten Prominenz hinter den Kulissen und passabler Darsteller ein schlaffes Opus. In der deutschen Videofassung ist zudem nicht der Original-Score von Gianni Ferrio zu hören, sondern es wurden Versatzstücke aus dem Morricone-Score von "Spiel mir das Lied vom Tod" eingebaut.

Rating: $$

Bodycount:

ca. 69 Gringos

Explizite Brutalitäten:

Nada

Liebe:

Wes quengelt zwar irgendwie seiner Nancy hinterher, aber die beiden gehen eher miteinander um wie Brüderlein und Schwesterlein. Da fehlt auf beiden Seiten das rechte Interesse füreinander: eine knappe 1/10.

Splatter:

Trotz hohen Bodycounts, nur eine knappe 1/10

 

 

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