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Fressen für Django, Ein

Info

OT: 
W Django
AT:
Lo chiamavano Django

Jahr: I 1971
R: Edoardo Mulargia ("Edward G. Muller")
B: Nino Stresa
K: Marcello Masciocci
M: Piero Umiliani
D: Antonio de Teffé ("Anthony Steffen"), Stelio Candelli, Glauco Onorato; Donnato Castellaneta, Esmeralda Burros

Quelle: VHS (Starworld)

 

Inhalt

Django ("Anthony Steffen") ist echt sauer, als seine Frau (nach Insider-Infos ein nicht kreditierter Kurzauftritt von Ida Galli) von der so genannten "Kleeblatt-Gang" umgelegt wird. "Die Rache ist mein" ist fortan seine Handlungsmaxime.
Im von Banditen terrorisierten Grenzkaff La Puerta befreit er den Mexikaner Carranza (Stelio Candelli), den die Gangster gerade aufhängen wollen: Carranza hat zwar richtig Dreck am Stecken, aber auch Informationen über die Mörder von Djangos Gattin. Mit ein wenig "Nachhilfe" spuckt der Mexikaner schließlich den ersten Namen aus. Nachdem Django noch eben die zehn Riesen Kopfgeld für Carranza eingesackt hat, diesen aber wieder befreit, geht's gemeinsam auf die Jagd nach den Verbrechern.
Der Kitt für diese seltsame Partnerschaft sind unter anderem obige Kopfgeld-Dollars, auf die Carranza scharf ist, zumal die sich durch einen zwischengeschalteten Waffendeal mit der mexikanischen Armee inzwischen auf 40 Riesen vervierfacht haben.

Die Kritik des Gunslingers:

Edoardo Mulargia gehört zu den Regisseuren, die zwar nie Spitzenqualität ablieferten, aber auch keinen Müll servierten. Seine Streifen sind zumeist solide Hausmannskost, die im schlechten Fall nicht schmerzen, im günstigsten gut sind für einen unterhaltsamen Ausflug nach Italienisch-Wild-West.
So auch vorliegendes Werk, das nach starkem Beginn zur Mitte hin zwar deutlich einbricht, mit nahendem Finale aber wieder deutlich Fahrt aufnimmt. Trotz der für den routinierten Zuseher seeeeehr vorhersehbaren Entwicklung und "Anthony Steffen" hielten sich bei mir die Pinkelpausen im Rahmen. Es gibt ein paar nette Zitate aus dem bekannten Chanon: die Zigarrenkiste, gleichzeitig Spieluhr mit dem Bild von Djangos Frau, was etliche Streifen als Gimmick in dieser oder ähnlicher Form einbauten oder die diversen Befreiungen von Carranza nach Vereinnahmung des Kopfgeldes durch seinen Partner ("Zwei glorreiche Halunken").
Der Score von Piero Umiliani wartet mit "typischem" Zubehör, wie Gitarren, Trompete und Orgel auf; ab und zu schleicht sich ein kleiner Bolero-Rhythmus ein.

Rating: $$$

Liebe/Splatter:

0/10

Spezialitäten:

Django besitzt eine kleine Zigarrenkiste, in deren Deckel sich ein Foto seiner Frau befindet. Beim Öffnen spielt sie eine kleine Melodei: Das ist in der Regel das letzte, was man auf dieser Welt noch mitbekommt.

 

 

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