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Auch Killer müssen sterben

Info

OT: 
La Mano nera - primo della Mafia, piú della Mafia
AT:

Das Geheimnis der Schwarzen Hand

Jahr: I 1973
R: Antonio Racioppi
B: A.R., Vinicio Marinucci, Aldo Marovecchio, Ugo Moretti, Luigi Cozzi
K: Ricardo Pallottini
M: Carlo Rustichelli
D: Michele ("Mike") Placido, Rosana Fratello, Philippe Leroy, Luigi Pistilli

Quelle: DVD (KSM)

 

Inhalt

Zu Beginn des 20. Jahrhunderts treibt es den Sizilianer Antonio Torisi (Michele Placido) vom heimischen Pizzaofen an den unwirtlichen Hudson-River: nach New York. Ein paar Landsleute unter Führung von Massara (Gilberto Galimberti) müssen ihm schon bald gegen eine Gruppe wütender irischer Bordellbesucher das Leben retten. Massara, der als Schutzgeldeintreiber für die Mafia-Familie "Schwarze Hand" arbeitet, bringt am nächsten Tag einen zahlungsunwilligen Pizzabäcker um, Tonios besten Freund.
Tonio deckt Massara zwar bei der Polizei, tötet ihn aber später mit Billigung der Familie. Er findet Aufnahme in der aufstrebenden Gangsterorganisation, an die er durch den vertuschten Massara-Mord noch fester gebunden ist.
Als ersten Auftrag hat er den Ehemann für die Sizilianerin Angela (Rosana Fratello) zu spielen, da nur verheiratete Ladies einreisen dürfen. Das schöne Kind ist als Nachschub fürs Bordell vorgesehen, hat aber naturgemäß andere Vorstellungen vom Leben in den Staaten. Nach ordentlich Willkommens-Geknatter stellt Tonio fest, dass Angela - anders als vom Mob behauptet - keine Professionelle ist. Er verliebt sich und rettet sie vor einer Club-Laufbahn, verstößt dadurch aber gegen die Gesetze der Familie.
"Der Professor" (Philippe Leroy), hohes Tier der "Schwarzen Hand", verbürgt sich für ihn und rettet ihm so Leben und weitere Karriere im Syndikat. Als sein Mentor beim Mob in Ungnade fällt und sich im Knast an seinem Essen verschluckt, wird auch die Luft für Tonio dünn. Er soll zum Ausstand noch einen letzten Auftrag fürs Syndikat ausführen: Die Ermordung des zähen Bullen Lieutenant Petrosino (Lionel Stander) steht auf dem Programm.

Zitate:

Don Gaetano: "Du bist eine Niete als Boss." - "Professor": "Keine Sorgen. Du bekommst dein Geld." - "Das wollte ich von dir hören."

Professor: "Du wirst hier nicht fürs Denken bezahlt. Ich bin hier der Boss."

Petrosino: "Los, rede du Bastard. Rede, du kleiner Punk!" (Da weiß wohl jemand nicht mehr so recht weiter)

Die Kurzkritik des Gunslingers:

Kleiner Mafia-Film, der mit seinem offensichtlich begrenztem Budget gut haushaltet: Die geschickte Kameraführung durch den vielbeschäftigten Ricardo Pallottini, der auch etliche Italowestern fotografierte, ermöglichte es, auf aufwändige Nachbauten und Kulissen zu verzichten. Dadurch gewinnt der Film auch eine triste Note, die die trostlose Situation des jungen Tonios visualisiert, der immer tiefer und gegen seinen Willen ins organisierte Verbrechen schliddert.
Kostüme und Ausstattung sind trotz knspper Budgetierung sorgfältig und authentisch, und auch der klassische Orchester-Score von Rustichelli geht gut ins Ohr.

Rating: $$$

Splatter:

3/10

 

 

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