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Deep Threat - Die Höhle

Info

OT: 
Caved in
AT:
Caved in: Prehistoric Terror

Jahr: USA/KAN 2006
R:
Rick Pepin
B:
David Marie Edwards
K:
Adolfo Bartoli
M:
Aldo Shllaku
D:
Christopher Atkins, Colin Meaney, Angela Featherstone, Monica Birladeanu

Quelle: TV (Tele 5)

 

Inhalt

John Palmer (Christopher Atkins) macht als föhngewellter Sonnyboy genau das, wonach er aussieht: Reiseführer für exklusive Extremtouren in der Schweiz. Doch auch die strammsten Haxen haben mal Urlaub nötig, und so sitzt Familie Palmer bereits auf gepackten Koffern, um die Seele an griechischen Gestaden baumeln zu lassen.
Da ereilt John ein Angebot, das er nicht abschlagen kann: Ein reicher Kunde wünscht die Führung in ein seit 50 Jahren geschlossenes Salzbergwerk. Mit murrender Gattin (Angela Featherstone), zickiger Tochter (Chelan Simmons) und schlauscheißendem Sohn (Stevie Mitchell) im Handgepäck findet sich John in einem großzügigen Chalet unweit der Mine ein. Während die Familie oben bleibt, steigt John als Führer einer kleinen Gruppe ins Bergwerk ein. Alles lässt sich famos an, da nicht nur die Elektroinstallationen erstaunlicherweis’ intakt sind, sondern auch der Fahrstuhl ins Innere des Bergs funktioniert.
Doch damit hat sich’s erstmal, was das Glück angeht: Johns Auftraggeber entpuppen sich als Gangster, die in der Tiefe der Mine nach einem sagenhaften Raum voller Smaragde suchen wollen. Zweitens ist das Bergwerk besiedelt von prähistorischen Riesenkäfern, die gegen was Schnelles auf die Gabel nix einzuwenden haben. Und drittens ist der Rückweg nach einem weiteren Teileinsturz verschlossen.

Zitate:

Marcel (David Palffy): „Meine Männer haben Impulslasergewehre. Die pusten jeden Stein weg.“ (Hust!)

Die Kritik des Gunslingers:

Da die Kohle für diesen fürs TV produzierten Streifen offensichtlich von vornherein streng limitiert war, wich das Team aus Kostengründen nach Rumänien aus. Wofür die eingesparte Knatter allerdings dann verwendet wurde bleibt etwas nebulös. In die Effekte scheint man jedenfalls nicht allzu viel investiert zu haben. So machen die Monsterkäfer aus dem Rechner alles andere als einen überzeugenden Eindruck; besondere das Zusammenspiel mit der Realität funktioniert nicht optimal. Ab und an sieht’s sogar so aus, als schwebten die Insekten beim Laufen einige Millimeter über dem Boden; die anbrandenden Käfermassen wirken dazu lieblos multipliziert und damit stereotyp. Auch die Umsetzung des Plots ist recht einfallslos: Die erinnert mich an ein verfilmtes Videoballerspiel, in dem es gilt, sich durch die einzelnen, schwerer werdenden Ebenen mit immer größeren Gegnern zu killen, um am Ende dem Level-Chef – hier der Käferkönigin und ihrer Brut – gegenüber zu stehen. Schauspielerisch ragt niemand heraus, doch ist Schauspielkunst auch nicht das, was hier gefordert ist ;-).
OK, das hört sich alles erstmal recht daneben an, doch es gibt Lichtblicke: So ist die Eingangssequenz, die 1948 in der Mine spielt und in der Bergleute die Käfer irrtümlich befreien, stimmungsvoll gelungen. Ansonsten gibt’s einiges für den Splatter- und Trash-Geek. Käfer, die Eingeweide schnabulieren, Arme abreißen, Leiber durchbohren, dazu ein Höhlenset, der offensichtlich Studiokulisse ist. Spaß hat mir auch die spät-pubertierende, schreiende Palmer-Tochter Emily gemacht, die in ihrer bonbonfarbenen Winterjacke im Laufe des Gefechts durch infolge Beschusses platzende Käfer immer heftiger zugeschmoddert wird: Vielleicht eine Hommage an einen Streifen fast gleichen Titels *Lach*. Von ihrer cooolen Mutter, die einer Amazone gleich, mit der Pumpgun reihenweise Riesenkrabbler vernascht, ganz zu schweigen.
Und so ist der Streifen,
dem man zugute halten muss, dass er ja „nur“ für die Glotze produziert worden ist, dennoch leidlich unterhaltsam.

Rating: $$ (Trash: $$$+)

Splatter:

6/10

 

 

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