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Sieben Jungfrauen für den Teufel

Info

OT: 
Nude … si muore

Jahr: I 1968
R: Antonio Margheriti („Anthony M. Dawson“)
B: Antonio Margheriti, Franco Bottari
K: Fausto Zuccoli
M: Carlo Savina
D: Mark Damon, Eleonora Brown, Sally Smith, Michael Rennie

Quelle: DVD (X-Rated)

 

Inhalt

Eine Frau macht sich nackich, kurbelt das Radio an und besteigt zu leichter Sixties-Jazz-Mucke ein dampfendes Vollbad. Ein behandschuhter Finsterling tritt darob ein und vollendet das, was die grelle Tapete nicht schaffte, nämlich die Badende vom Leben zum Tode zu bringen. Nach vollbrachter Erdrosselung verstaut er die triefnasse Leiche in einem Schrankkoffer, der auf dem Dach eines Sammeltaxis landet, das wiederum eine Schütte neue Lehrer in ein südfranzösisches Reitinternat für reiche Töchter transportiert. Mit Eintreffen des Kollegiums setzt sich auch eine Kette seltsamer und blutiger Ereignisse in Gang. Zuerst verschwindet eine Schülerin (Caterina Trentini) spurlos. Schon bald darauf geht’s richtig ans Eingemachte, als der duschenden Elevin Cynthia (Malisa Longo) nämliches widerfährt wie der nackten Dame zu Beginn. Von nun an ist auch die Exekutive vor Ort in Gestalt des Inspectors Durand (Michael Rennie) und seines strebsamen Assis Gabon (Franco de Rosa) . Die haben nun eine Reihe von Verdächtigen abzuhaken: angefangen vom schmierigen Gärtner La Floret („Alan Collins“ = Luciano Pigozzi), der selbst bald mit Sichel im Wanst endet, über die herbe und latent lesbische Anstaltsleiterin Miss Transfield (Vivian Stapleton) bis zum schnieken Reitlehrer Barrett (Mark Damon), der ein Kröschen mit einer Schülerin, der Millionenerbin Lucille (Eleonora Brown), am Laufen hat.

Zitate

Barrett: „Du bedeutest mir sehr viel, Lucille.“ – L: „Ich liebe dich!“ – B: „Du bist für mich sogar wichtig!“ (Wie is’n das jetzt genau gemeint?)

Die Kritik des Gunslingers:

Hatte ich kürzlich noch das Gespür vom Margheriti gelobt, was Timing und Stil angeht, so muss ich nun eingestehen: Hey, es gibt von ihm doch uneingeschränkt Murxiges. Dieser Streifen gehört dazu: eine unausgewogene Mischung aus Thriller, 6Ts-Beziehungskomödie, Krimi-Gurke à la Edgar Wallace und Giallo. Von allem etwas, was nach in der Tat nettem Beginn (siehe oben) am Ende zu einem spannungsarmen Gebräu mit einem auch nur halbüberraschenden Twist führt. Schauspielerisch verharrt der Streifen auf niederem Niveau: Insbesondere Mark Damon und sein Love-Interest Eleonora Brown bekleckern sich bei ihren halbgaren Turtel-Rollenspielchen nicht mit Ruhm. Auch die Giallo-Karte sticht nicht: Erstens sind die Morde unspektakulär und vor allem unblutig hingehudelt, und zweitens ist dieser Film atmosphärisch meilenweit von den Genrereferenzen entfernt. Einzig der Score von Carlo Savina und die Kameraarbeit Fausto Zuccolis sorgen phasenweise für ein bisschen Würze in einem ansonsten eher faden Süppchen.

Rating: $$ (Trash: $$$ (gibt’s für Klamotten und Ausstattung))

Splatter:

2/10

 

 

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