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Info

OT: 
La Morte ha sorriso all’Assassino

Jahr: I 1972
R, B, K:
Aristide Massaccesi (“Joe D’Amato”)
B:
Claudio Bernabei, Romano Scandariato
M: Berto Pisano
D: Ewa Aulin, Sergio Doria, Angela Bo, Giacomo Rossi-Stewart

Quelle: DVD (Best)

 

Inhalt

Der bucklige Franz v. Holstein (Luciano Rossi) liebt Anfang des 20. Jahrhunderts seine Schwester Greta (Ewa Aulin) fast schon unanständig abgöttisch. Die aber lässt’s sich gerne von der Fönwelle Dr. v. Ravensburg (Giacomo Rossi-Stewart) besorgen. Das bleibt nicht folgenlos, und Ewa stirbt im Kindbett. Doch der untröstliche Franzl hat sich ein Geheimnis aus dem Buckel geleiert, das auf einem alten Inka-Amulett verewigt ist: das Geheimnis des ewigen Lebens. Er erweckt die tote Schwester, die’s ihm dankt, indem sie ihm eine Katze ins Gesicht schleudert, die ihm erst Auge, dann Leben entfernt. Das nenn’ ich man aggro.
Kurze Zeit später taucht die untote Greta bei Walter (Sergio Doria), ebenfalls gefönter Sohn des gefönten Docs, und Eva von Ravensburg (Angela Bo) auf, als ihre Kutsche direkt vor dem Landhaus verunglückt. Um die Verunfallte, die noch dazu unter Gedächtnisverlust leidet, kümmert sich nun Dr. Sturges (Klaus Kinski), der das Amulett an ihrem Hals entdeckt und seine Bedeutung durchschaut. Er selbst bastelt mit seinem stummen Assi (Pietro Torrisi) im heimischen Kellerlabor schon lange ebenfalls am Wiedererwecken Toter rum. Doch bevor er so richtig Erfolg hat, wird er leider von geheimnisvoller Hand aus dem Film stranguliert. Außerdem erwischt es noch Butler (Marco Mariani) und Dienstmädchen (Carla Mancini) der Ravensburgs.
Derweil verlieben sich Graf und Gräfin in die schöne Fremde, was nicht lange gut geht, denn die eifersüchtige Gräfin mauert die unwillige Gespielin im Keller des Landhauses ein. Doch Greta taucht natürlich wieder auf und treibt ein gar bitter Possenspiel mit der verhinderten Maurermeisterin, bis diese sich aus dem Fenster stürzt. Auch v. Ravensburg selbst kriegt sein Fett: Beim gemeinsamen Liebesspiel erkennt er auf einmal, dass er mit einer verwesenden Leiche knattert, was nicht des Grafen Sache ist. En passant wird auch noch Gretas alter Galan, richtig: die Fönwelle vom Anfang, niedergemacht, und dann war der Film aus.

Die Kritik des Gunslingers:

Den Amato schätzt der Gunslinger durchaus als Cineasten, der selbst seinen wüstesten FKK-Streifen häufig noch einen Hauch „großes Kino“ anzupappen wusste. Auch wenn sich Amato in Interviews als reiner Geschäftsmann bezeichnete, den am Filmemachen nur der finanzielle Ertrag interessierte, fern davon, ein Künstler zu sein, besaß er ein Gespür fürs Kino.
So auch bei diesem wirren Gruselfilm aus dem Frühwerk des Meisters, der munter bei Edgar Allan Poe, Mary Shelley und den Mad Scientists plündert. Die Ausstattung ist gelungen, und es gibt ein paar schöne Kameraeinstellungen. Zudem ist der gute Joe deutlich bemüht, atmosphärisch zu punkten. Letzteres gelingt ihm nur im Ansatz, denn erstens ist der Score von Pisani einfach zum Abgewöhnen, der in weiten Teilen an flache, softelektronische Pornomucke gemahnt. Zweitens, und das hat Amato nicht zu verantworten, sind die deutschen Synchronsprecher wirklich lausig. Als zusätzlicher Spaßverderber erweist sich leider auch das konfuse Skript.

Rating: $$ (Trash: $$$)

Splatter:

2/10 (geschnittene Fassung)

 

 

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