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Graf Zaroff - Genie des Bösen

Info

OT: 
The most dangerous Game

Jahr: USA 1932
R:
Ernest Beaumont Schoedsack, Merian Caldwell Cooper, Irving Pichel
B:
James Ashmore Creelma
K: Henry Gerrard
M: Max Steiner
D: Joel McCrea, Leslie Banks, Fay Wray, Robert Armstrong, Noble Johnson

Quelle: TV (MDR)

 

Inhalt

Nach einem Schiffbruch rettet sich der einzige Überlebende, Robert Rainsford (Joel McCrea), auf eine einsame Dschungelinsel. Doch halt, so einsam ist das Eiland nicht, denn der Entkräftete vernimmt leises Hundegebell und gelangt kurz darauf zu einem finsteren, festungsartigen Anwesen.
Hier hat sich der russische Graf Zaroff (Leslie Banks) mit ein paar unheimlichen Domestiken und einer großen Hundemeute aus einer portugiesischen Festung ein gemütliches Heim geschaffen. Neben Rainsford hat es noch ein paar schiffbrüchige Gäste hierher verschlagen: Eve Trowbridge (Fay Wray) und ihren schnapsnasigen Bruder Martin (Robert Armstrong). Zaroff, ein zuvorkommender Gastgeber, geht des nächtens auf der Insel seinem Hobby nach. Das ist nicht etwa seine Modelleisenbahn, sondern die Jagd auf „das gefährlichste Wild“, wie er seinen Gästen andeutet. Ehe denen klar wird, was der Edelmann damit wohl meinen könnte, ist Martin verschwunden, und der „Trophäenraum“ im Keller des Hauses spricht dazu eine eindeutige Sprache: Der passionierte Menschenjäger sorgt höchst selbst durch manipulierte Befeuerung der Schifffahrtsrinnen für Beutenachschub.
Ehe sie sich’s versehen, finden sich Bob und Eve als Gejagte wieder: Zaroff gibt ihnen einen Hirschfänger und einen Tag Zeit, sich auf der leider recht überschaubaren Insel einzurichten. Wenn sie von Mitternacht bis vier Uhr morgens überleben, sind sie frei.

Zitate:

„Es gibt auf der Welt zwei Kategorien von Menschen: Jäger und Gejagte. Gottseidank gehöre ich zu den Jägern, und nichts wird das jemals ändern.“ (Wenn Bob da man nicht irrt)

„Ja, was machen wir mit dem angebrochenen Abend?“ (Der Graf zum betrunkenen Martin)

„Ich bin fair: Ich warne Sie vor Fallen, Rainsford.“ (Zaroff setzt seine überlebenden Gäste frei)

Die Kritik des Gunslingers:

Bösartiger B-Grusler, den die Regisseure Schoedsack und Cooper zusammen mit Irving Pichel zu weiten Teilen in Kulissen von „King Kong“ drehten, an dem erstere parallel arbeiteten. Wie auch die Geschichte um den Monsteraffen, ist auch „Graf Zaroff“ erotisch aufgeladen. Der Graf, dem die chronische Langeweile im Nacken sitzt, fühlt sich nur als ganzer Mann, wenn er vor dem Knattern eine Runde Töten einschieben kann.
Leslie Banks ist ein guter, unheimlicher und etwas manirierter Schurke der Bela-Lugosi-Kategorie, während Joel McCrea, der sich später vor allem im Western tummelte, als positiver Held ziemlich abstinkt, und Fay Wray lediglich die Zugabe ist für den Erfolgreicheren am Ende.
Der Film überzeugt sowohl in seinen gut ausgeleuchteten Innendekors als auch den Dschungelszenen und bietet trotz vergleichsweise statischer Kamera einige schöne Einstellungen. Der Score von Max Steiner schürt unaufdringlich die Spannung, die dank der kurzen Laufzeit von knapp einer Stunde immer hoch bleibt.

Rating: $$$$-

Splatter:

1/10

 

 

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