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Lycan - Angriff der Werwölfe

Info

OT: 
Werewolf – The Devil's Hound

Jahr: USA 2007
R: Gregory C. Parker, Christian Pindar
B: Gregory C. Parker, Christian Pindar
K: Gregory C. Parker, Christian Pindar
M: Christian Devein
D: Michael Dionne, Tamara Malawitz, Phillip Gauvin, Lance Atrik Hallowell

Quelle: DVD (Atomik / Ascot Elite). Dank fürs Rezi-Exemplar!

 

Inhalt

Phil Madden (Phillip Gauvin) ist Chef eines so kleinen wie unbedeutenden Studios für Special Effects. Noch dazu ist er mit zwei Söhnen geschlagen: dem dauergeilen Kevin (Michael Dionne) und dem grenzdebilen, alienhörigen ewigen Studenten Michael (Adam Loewenbaum), Typ „Yo, Dad, was geht ab?“. Phils einziger Mitarbeiter Steve (Michael Wrann), vereint sogar alle diese Eigenschaften in sich. Licht am Ende des Tunnels funzelt in Form einiger Investoren, für die Phil als Arbeitsprobe eine fette Special-Effects-Show auf die Beine stellen soll. Leider hat es eine der frisch angelieferten Kisten mit Special-Effects-Klöterkram richtig in sich, und Kev wird während einer Nachtschicht von etwas gebissen, das er erstmal für einen Hund hält. Der Biss hat Folgen: Nicht nur die fiese Wunde vom Typ „Uuuuuh-das-sollte-sich-besser-mal ein-Arzt-ansehen“ verheilt innerhalb weniger Stunden. Auch seine Sinne sind extrem geschärft: Er kann phänomenal riechen und seine Brille endlich in die Tonne kloppen. Kurz: Er fühlt er sich großartig. Es war natürlich kein Hund, der ihn biss, sondern Christine (Christy Cianci), durch einen postalischen Irrtum per Holzkiste mit der F/X-Lieferung im Studio gelandet und leibhaftige Werwölfin mit Familienwunsch. Kevin, der sich nur kurz der fälligen Verwandlung zum Werwolf entziehen kann, und Christine müssen nun seine Familie ausschalten: Denn nur, wenn alle Verbindungen ans alte Leben final gekappt sind, ist Kevin frei für Neues. Im Spezialeffekte-Studio geht’s zum letzten Gefecht, bei dem auch die Roboter des Studios zum Einsatz kommen. Schlagkräftige Hilfe naht erst mit dem „paranormalen Kopfgeldjäger“ und selbst ernannten Werwolf-Experten Kwan (Lance Atrik Hallowell) und seiner Truppe: Christines Vater (Kevin Shea) und ihr Bruder (Greg Nutcher), die als einzige der Familie die Konfrontation mit dem heftig aus der Art geschlagenen Sprössling überlebt haben. Am Ende erweist sich zu allem Überfluss auch noch die Furcht vor Außerirdischen und ihren Analsonden als nicht völlig unbegründet. Aber das ist eine andere Geschichte.

Zitate

„Das ist Wahnsinn, Alter! Als wären wir im Film!“ (Michael nimmt die Werwölfe scheint's nicht ganz ernst)

„Wie geil!! Kevin ist ein Werwolf!“
(Michael ist echt gut drauf)

Kwan: „Mit der richtigen Behandlung kann ich die Verwandlung umdrehen“ - Char (Tamara Malawitz): „Richtige Behandlung? Was meinen Sie?“ - K: „Na ja: Kräuter, Amulette, Pflanzen und Glück. Sie wissen schon: primitive Mittel. Was sonst?“ (Da hat jemand ja echt Ahnung)

Die Kritik des Gunslingers:

Horror-SF-Trash-Komödie die prächtig unterhält, legt man nicht allzu ernsthafte Maßstäbe an: Die Darsteller sind ziemlich grottig, und die Geschichte knirscht mehr als nur leicht. Doch es gibt viele schöne Ideen: etwa, wenn der dämliche Steve die Studiotür gegen die anstürmenden Werwölfe ausschließlich mit Tape sichert, die per Datenhandschuh gesteuerten Studioroboter oder auch die vielen optischen Sperenzien, um etwa die Gedanken der Protagonisten zu visualisieren. Die Kameraarbeit ist ambitioniert, wenngleich der Einsatz der Handkamera und die schnellen Schnitte mit der Zeit nerven. Elektronisch verfremdete Bilder und Sounds, wenn beispielsweise die Umgebung aus Sicht der Werwölfe gezeigt wird, sowie der rein elektronische Score und auch die gut umgesetzten Verwandlungen unterstützen die Atmo. Dazu gibt’s noch ein paar deftige (Splatter-)Effekte, die allerdings nicht ganz ohne Augenzwinkern, wenn zum Beispiel Werwolf-Azubi Kevin einen gerade abgerissenen Arm „austrinkt“ und anschließend wie eine leere Cola-Dose weg wirft.

Rating: $$ (Trash: $$$$)

Splatter:

6/10

 

 

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