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Vor zehn Jahren ging’s los mit den Maniax, ursprünglich geboren aus der Liebe zum Italowestern und einer Handvoll VHS-Kassetten, getrieben von so was wie Sendungsbewusstsein *lach.

Nach zärtlichem Vorspiel wurde es ernst...

Irgendwann im Jahre 2005 stolperten wir - Claus, der "Gunslinger" und Stefan, der "Sargnagel" - zufällig in den Untiefen des Internets übereinander. Hochmotiviert, unseren krittelnden Salbader unters Volk zu bringen, aber zu faul zum Produzieren eines gedruckten Fanzines, nutzten wir von Anfang an die bequemeren und vielfältigeren Möglichkeiten des Netzes. Naja, und streng genommen gab’s damals für Spaghettiwestern-Afficionados wie uns online nicht allzu viel Honig zu saugen, abgesehen von einigen regen Foren und mancher englischsprachiger Quelle.

Nach ersten Gehversuchen von Claus, bereits 2004, starteten wir dann 2005 mit „Spaghetti Galore - Das Italowestern-Archiv“ unsere erste echte gemeinsame Online-Präsenz. Damals noch als reine Italowestern-Seite, doch bald schon erweitert um Thriller- und Horror-Streifen. Wahre Liebe kennt halt keine Genre-Grenzen. Zwei Jahre später erreichten wir aber das Ende der Fahnenstange: Einerseits waren wir mit dem Look der Seite nicht mehr so zufrieden; andererseits stießen wir mit der nervigen Selbstbastelei der HTML-Seiten an unsere Grenzen. Wir brauchten endlich ein System zur schnellen Einpflege unserer Texte, und Features wie z.b. eine ordentliche Suchfunktion wurden bei der stetig wachsenden Menge an Inhalt unabdingbar.

Impressionen aus dem Jahr 2005, damals noch unter "Das Italowestern-Archiv"

Vorsicht, frisch gestrichen!

Also zogen wir 2007 das erste Mal richtig groß um: Mit über 200 Reviews und Songtexten im Gepäck machten wir auf der Wiki-Plattform "wetpaint" Station. Das „Spaghetti Galore“ ließen wir in der alten Butze zurück und wurden nun endgültig zu den „Film Maniax“. Die Seite wuchs und gedieh, wir lösten mit dem Strafraum weitere einschränkende Korsettstrippen und begannen, Interviews mit interessanten Gestalten aus dem Genre-Universum zu halten; so hätte es weitergehen können.

Die Maniax anno 2007...... und fünf Jahre später.

Doch da war unser amerikanischer Provider und Hoster vor: Da die Amis Platz für werbe- und nutzerfinanzierte Mainstream-Seiten brauchten, klemmten sie Anfang 2013 kurzerhand und ohne Vorwarnung mehrere 100 Independents ab. Auch die Maniax wurden im Zuge der Operation„Kahlschlag“ rasiert und waren nicht mehr erreichbar. Ein schöner Schlag ins Kontor: Unsere im Laufe der Jahre erarbeitete und gewachsene„Fanbase“ schmolz nun ab wie Frittenfett in der Friteuse, im Netz wurden wir unsichtbar und vergessen.

Auferstanden aus Ruinen

Doch ein Gutes hatte die Sache, denn nun waren wir gezwungen, das auch tatsächlich umzusetzen, was wir im Lauf der Jahre immer mal wieder überlegt hatten: die Seite zu 100% auf eigene Füße zu stellen und auch technisch eigenverantwortlich zu betreuen. Eh voilà. Es dauerte dann zwar noch Monate, bis das Gerüst stand, alles funktionierte und die glücklicherweis’ erhalten gebliebenen Inhalte in schweißtreibender Arbeit rübergeschaufelt waren. Doch jetzt flutscht’s endlich– und ganz ohne Gleitgel. ;-)