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100 Fäuste und ein Vaterunser

Info

OT: 
Alleluja e Sartana, Figli di … Dio

AT:

100 Fäuste und ein Halleluja

Jahr: I/Mo/D 1972
R: Mario Siciliano
B: Adriano Bolzoni
K: Gino Santini
M: Elvio Monti, Franco Zanli
D: Alberto dell’Acqua (“Robert Widmark”), Ron Ely, Uschi Glas, Ezio Marano (“Alan Abbott”)

Quelle: TV (Das Erste)

Poster, Lobbycards etc. von "100 Fäuste und ein Vaterunser"

 

Inhalt

Pferdedieb Sartana (Alberto dell’Acqua) droht eine zünftige Hanging-Party. Glücklicherweise kommt der Ganove Django (Ron Ely) des Weges, frisch eingekleidet als falscher Priester, nachdem er dem echten Kuttenträger (Enzo Andronico) – warum auch immer - beim Bade die Plünnen geklaut hat. Er rettet Sartanas Kopf mit einer Schmierenkomödie aus der Schlinge.
Gemeinsam schlüpfen die Beiden im Kaff Brunsville bei der gottesfürchtigen Witwe Mrs. Gibbons (Uschi Glas) unter, denn in Brunsville fehlen sowohl Prediger als auch Kirche. Für letztere hat die Gemeinde bereits ein ordentlich Sümmchen zusammengespart, das Django in Verwahrung nimmt. Doch anstatt wie geplant mit dem Zaster durchzubrennen, müssen die Hallodris den Bürgern Brunsvilles gegen den fiesen „El Lobo“ (Ezio Marano) und seine Gang beistehen. Der möchte mit einer nächtens selbstinzenierten Geistershow und Androhung von Prügeln die Einwohner zum Verkauf ihrer Grundstücke bewegen, unter denen er reiche Goldvorkommen vermutet.

Zitate

„Hey du, leih mir mal deinen Mustang: Ich muss dem Pfarrer bei einer letzten Ölung die Kanne halten. Kriegst ihn auch vollgetankt wieder zurück.“ (Sartana)

Die Kritik des Gunslingers:

Was das Vorgängerwerk „Ein Hosianna für zwei Halunken“ versprach, nämlich nichts, hält das Sequel mit seehr ähnlicher Besetzung voll und ganz.
Hier hält ausschließlich die Chronistenpflicht bei der Stange, denn bei dem Streifen scheint es sich um so was wie ein internationales Abschreibungsprojekt zu handeln: Möglichst billigen Mist runterkurbeln und dafür ordentlich Zaster von der Filmförderung einstreichen. Spätestens dann, wenn in der deutschen Fassung der Uralt-Synthiehit „Popcorn“ (erinnert sich noch jemand?) zu Prügelei, Verfolgungsjagd oder Tortenschlacht erschallt, bleibt kein Auge mehr trocken.
Regisseur Siciliano hat in seiner Karriere nicht allzuviel Bemerkenswertes geschaffen, doch auch für ihn ist diese Prügel-Western-Klamotte ein Tiefflug unterhalb der Grasnarbe. Ein weiteres Kapitel ist die unsägliche deutsche Synchronisation, die noch einen draufsetzt, indem sie beispielsweise dem ohnehin an der Grenze zum Schwachsinn delirierenden „El Lobo“ noch einen sächsischen Dialekt verpasst. Die deutschen Namen unserer Hauptpersonen lauten denn auch Salto (Django) und Mortale (Sartana). Amen.

Rating: $

Bodycount:

Nada

Explizite Brutalitäten:

Der Rezensent entging nur durch den verschärften Genuss einschlägiger Stimulantien dem Wahnsinn

Liebe, Splatter, etc.:

Nada

 

 

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